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Uebersicht der Pflanzen-Familien nach verschiedenen Autoren, mit Angabe der bekannten Gattungen, nebst einer kurzen Darstellung des Linné'schen Systems
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PODOSTEMEAE.-SAURUREAE.-AROIDEAE.

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Fam. 11. Podostemeae Richard.

Blumen zwittrig, oder eingeschlechtig. Geselllelitsliülle eine einfache oder zweispal-tige Schuppe. Männliche Blumen mit einem Staubbeutel, seltener mit mehreren, welcher aufsitztöder auf einem kurzen Staubfaden steht. Bei den Zwittcrbliithen stehen die Staubfäden unter demFruchtknoten. Weibliche Blumen mit einfachem und freiem Fruchtknoten, mit 2 Griffeln oder

nur mit 2 Narben (nur Halophila hat einen Griffel und drei Narben). Frucht eine 1- oder 2fäch-

rige, 2- oder 3klappige, mehrsaamige Kapsel; Saamen klein, am Grunde der Klappen oder am Mittel-

säulchen befestigt. Embryo unbekannt.

Kräuter, die im Wasser oder am Meeresufer wachsen, nur mit Wurzelblättern, oderabwechselnden Stengelblättern. Blumen gesondert an der Wurzel, oder am Stengel sitzend, oder ingipfelständigen Aehren.

Gattungen t

* Marathrum BonphPodostemum Mich :

1. Haloph' 1

2. Hydros

Pet.77t.ou

Eigenschaften: unbekannt.

Fam. 12. Saurureae Richard.

Blumen zwittrig. GeschlechtsliüIle nur eine einfache Schuppe, an welcher die Staub-

gefässe und Stempel befestigt sind. Staubfäden 6 9, pfriemenförmij;, Staubbeutel 2fächrig, derLänge nach aufspringend. Fruchtknoten 3 4, in der Mitte der Bliitlie, einfäclirig, Fächer mit2 3 aufrechten oder aufsteigenden Saamen; Griffel in der Mitte der innern Seite mit einer drüsigenFurche, die sich in die Narbe verbreitet. Frucht aus kleinen, nicht aufspringenden Kapseln beste-hend, jede mit 1 2 Saamen. Diese enthalten einen dicken Eiweisskörper, auf dessen Gipfel ein klei-ner, scheibenförmiger Embryo befestigt ist.

Kräuter, im Wasser wachsend oder auf demselben schwimmend, mit einfachen, gestielten,abwechselnden Blättern.

Gattungen:

t. Aponogeton Thunb ;

2. Saururus.

Eigenschaften unbekannt.

Fam. 13. Aroideae R. Brown. (Aroideae et Typhae Juss:)

Blumen in einem Kolben gehäuft; bald getrennten Geschtcchts und oft nackt; bald zwittrig undmit einer Geschlechtshülle, die meist 3thcilig, seltener 4 Ctheilig ist. Staubfäden bei den Nackten ge-