CYCADEAE.
COMMELINEAE.
21
Fam. 21. Cyccideae Persoon.
Blumen zweihäusig, in Kätzchen, Schuppen Schild- oder spalelförmig, unten mit zweiklappigen,
sitzenden, zahlreichen Staubbeuteln bedeckt. Weibliche Blumen in Kätzchen, mit ähnlichen Schup-pen; Fruchtknoten gesondert, am Grunde angewachsen, einsaamig. Griffel sehr kurz, Narben un-
getheilt. — Steinfrucht, Kern an der Spitze durchbohrt; Eivveisskörper fleischig, fest. — Em-
bryo einwärts, mit langer Nabelschnur das Würzelchen befestigend; Federchen schuppig, vor demKeimen deutlich. —
Habitus der Palmen. — Wedel gefiedert, die jungen Fiedern spiralförmig eingerollt, Kätzchenam Ende, einzeln, oder zu zweien. Strunk nach dem Blühen Sprossen treibend.
Gattungen:1. Cycas. •
2. Zamia.
Cycas circinalis und revoluta liefern Sago; die Frucht ist essbar; auch von Zamia caffra Gär tu:wird Sago gewonnen.
Fam. 22. Commelineae R. Brown. (Commelineae, Coronariarum
ordo
Sprengel.)
Geschlechtshülle in doppelter Reihe, 6theilig; die äussere 3theilig kelchartig, die innerekronenartig, Blumenblätter mit verwachsenen Nägeln, — Staubfäden 6 oder weniger, unter demStempel, einige oft ohne oder mit abweichenden Staubbeuteln. — Fruchtknoten 3fächerig, Fächerwenigsaamig; mit 1 Griffel und 1 Narbe,— Frucht eine 2 — 3fächerigc, 2 — 3klappige Kapsel, Klappenin der Mitte die Scheidewände tragend. Oft zwei Saamen, im innern Winkel des Faches befestigt. -—Embryo in einer Höhle des dicht fleischigen Eiweisskörpers versenkt, dem Nabel gegenüber.
Kräuter, mit abwechselnden, am Grunde scheidigcn Blättern. Blumen wiukcl- oder gip-
felständig, Blumenstiele gewöhnlich vielblüthig. — Sie kommen nur in wärmeren Ländern vor.
Gattungen:
1. Callisia.
2. Campelia Rieh;3- Commelina.
4. Dichorisandra Mikan .
5. Philydrum Banks,
6. Syena Sehreh:
7. Tradescantia.
Commelina und Tradescantia werden häufig als Zierpflanzen gezogen.