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Uebersicht der Pflanzen-Familien nach verschiedenen Autoren, mit Angabe der bekannten Gattungen, nebst einer kurzen Darstellung des Linné'schen Systems
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CHENOPODEAE.

AMARANTHACEAE.

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Fam. 49. Chenopodeae De Canclolle, Pl. Br: (Abriplices Juss:)

Geschlechtshülle einblättrig, tief getbeilt, bisweilen am Grunde röbrig, bleibend. Staub-fäden an die Lappen-der Geschlechtshülle befestigt, und mit ihnen an Zahl gleich, oder weniger.Fruchtknoten einfach, frei, selten mit der Röhre zusammenhängend, einsaamig; Saanie am Grundedes Faches befestigt, aufrecht oder verkehrt; Griffel getbeilt, 2 dspallig, selten einfach; Narben un-getheilt. Fruchthülle häutig, ohne Klappen, bisweilen beerenartig.- Embryo gekrümmt, oderspiralförmig gewunden, in dessen Mitte oft noch Eiweisskörper ist; Würzclchcn in der Gegend desNabels; Federchen undeutlich.

Kräuter oder Sträuchen, mit abwechselnden bisweilen gegenständigen Blättern, ohneAfterblätter. Blumen klein, bisweilen zweihäusig, oder vielehig. Sie sind allgemein verbreitet, je-doch in den wärmeren Gegenden der gemässigten Zonen am häufigsten.

Gattungen:

1. Acnida.

2. Anabasis.

3. Auisacantha B. Br:

4. Anredcra Juss:

5. Atriplex.

6. Axyris.

7. Basclla.

8. Bertolonia Spr:

9. Beta.

10. Blitum.

11. Bosca.

12. Campliorosma.

13. Caroxylon Thunb\

14. Ceratocai'pus.

15. Chenopodium.

16. Corispermum.

17. Crucita Loeft :

18. Cryptocarpus Humb:

19. Diotis.

20. Enchylaena R. Br:

21. Galcnia.

22. Ilalocnemum M. Bieb :

23. Ilemichroa R . Br:

24. Kocliia Roth.

25. Microtea Gwartz.

26. Petivcria.

27. Phytolacca.

28. Polycnemum,

29. Pteranthus Forsk :

-30. Rbagodia R. Br:

31- Rivina.

32. Salicoruia.

33. Salsola.

34. Salvadora.

35. Sclcrolaena R. Br:

36. Spinacia.

737. Thclygonum.

38. TJirelkcldia R. Br:

Den Chenopodeen verwandt:

39. Dyspharria R. Brr

Bestandtheilc. Viele enthalten Schleim und Zucker in den Blättern oder Wurzeln, beson-ders 2, 5, 7, 9, 10, 15, 32, 33, 36, und werden als Gemüse benutzt, nur einige Speeies von 15, unddie Gattungen 12, 26 besitzen ausgezeichneten Geruch; Chenopodium ambrosioides ist Arzneimittel.Aus der Asche von Vielen, die am Meer oder an Salzseen wachsen, wird Soda gewonnen. I) e Saa-men scheinen verdächtig zu sein, die von Clicnop. anthelmiirticum werden als Wurmmittel gebraucht,und die von Atriplex lrortensis erregen Erbrechen und Purgiren; die Wurzeln, Blätter und Beeren vonPhytolacca erregen heftiges Purgiren,

c. Staubgffässe unter clem Ft'uchlknoten,

Fam. 50. Amaranthaceae Jussieu.

Geschlechtshiillc mehr oder weniger tief getbeilt. Staubfäden in bestimmter Zahl(3 5), frei oder verwachsen, bei Einigen kleine Schuppen mit den Staubfaden abwechselnd,