60 jERIClNEAE.
eine mehrfächerige Kapsel, deren Klappen mit den Rändern nach innen gebogen, die Scheidewände bil-den, seltener mit Scheidewänden, die den Rändern der ablösbaren Klappe gegenüber stehen; oder sieist eine Beere, auch eine Steinfrucht. Saamen an Zahl bestimmt oder unbestimmt, am Centralsäulchenbefestigt, klein, mit fleischigem Eiweisskörper. — Embryo in der Mitte des Eiweisskörpers, mit kur-zen Lappen und verlängertem, dem Nabel zugekehrtem Würzelchen.
Kleine Bäume, oder Sträucher (oder Kräuter), mit bleibenden, ungetheilten, abwech-selnden, gegenständigen, oder quirlständigen, oft immergrünen Blättern. Blüthcnstand verschieden, Blu-menstielchen öfter mit zwei oder vielen Deckblättern. — In den kalten und beiden gemässigten Zonen,am häufigsten im südlichen Afrika vorkommend.
I. Zunft. Rhododendra s. Rhodoraceae.
Mehrfächerige
Gattungen!
1. Azaleai
2. Befaria Mulis.
3. Epigaea.
4. Kalmia.
Kapseln j deren Scheidewände durch die einwärts gebogenenKlappenränder gebildet sind.
5. Ledum. 9. Rhododendron,
6. Lciophyllum Persoon. 10, Rhodora.,
7. Loiseleuria Desvaux.
8. Menziesia Smith.
II. Z u n f t. Eigentliche Ericineae.
Zweifächerige Staubbeutel oft mit Anhängen. Kapseln„ deren Fächer durchScheidewändej vom Mittelsäulchen ausgehend,, gebildet werden.
Gattungen:
1. Andromeda.
2. Arbutus.
3. Arctostaphylos Ad ans :
4. Argophyllum Forst :
5. Baeobotrys Forst %
6. Blairia.
7. Brossaea Plumi
8. Calluna Salisb :
9. Ceratostemma Jnss :
10. Chimophila Pur sh.
31. Ceratiola Michx
32, Einpetrum.
11. Clethra.
12. Cliftonia Banks,
13. Cuellaria R. et Pav.
14. Cyrilla Roxb-.
15. Diapensia.
16- Encyanthus Lourx
17. Erica.
18. Escalonia Mutis.
19. Galax.
20. Gaultheria.
Den Ericineen verwandt:
33. Grubbia Berg;
34. Soneriia Roxb-.
21. Gaylussacia Humb\:
22. Lepuropetalum Elliott,
23. Lyonia Nuttall.
24. Pernettia Gaudich,
25. Pyrola,
26. Pyxidanlliera Michx-.
27. Salaxis Salisb :
28. Sympieza Richtenst-,
29. Thibaudia Pan-,
30. Vacciuium.
Zweifelhaft:
35. Elliottia Miihlenb :
Bestandteile. Die Blätter und Rinden der Meisten enthalten Gerbestoff; die Blumen son-dern durch ihre Nektar-Drüsen oder Schuppen Honig ab; die fleischigen oder beerenartigen Früchte sindvon den Meisten genicssbar und mehr oder weniger säuerlich. Die Blätter von Arbutus Uva ursi und