beRberideae.
MEN1SPERMEAE.
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Staubfäden den Blumenbl. gleich an Zahl, kurz, gegeniibersteilend; Staubbeutel länglich, angewach-sen, z weifäclirig, Fächer oft gesondert, von der Spitze bis zum Grunde fast elastisch aufspringend. —Fruchtknoten einzeln, eiförmig, fast schief, einfachrig, mit einem sehr-kurzen Griffel zur Seite, undmit einer fast kreisrunden Narbe. — Frucht eine Beere, oder Kapsel. Saamen am Wandmutter-kuclien befestigt, sehr selten einzeln, öfter 2 — 3, eiförmig, oder kuglig; mit fleischigem, oft fast hor-nigem Eiweisskörper. —- Embryo grade, in der Axc, Würzeichcn an der Spitze mehr oder wenigerverdickt, Cotyledonen flach. —
Sträucher, oder ausdauernde Krauter, meist in. der gemäfsigten Zone der nördlichenHalbkugel, einige jedoch in Süd-Amerika vorkommend.
Gattungen:.
1. Berberis,. • 3. Epimedium» 5. Maboniä Nutt:
2, Dipliylleia Mich : 4- Leonlice. 9- Nandina Thunb;
Zweifelhaft:
7. Corynocarpus Borst-..
- Die Beeren von Berberis sind sauer und geniefsbar, die Rinde des Strauches enthält Gcrbe-
stoff, und gclbfärbenden Extractivstoff, der zum Färben des Saffians und der Wolle benutzt wird, auchdie Beeren geben eine brauurothe Farbe. Die sauren Blätter von Leoutiee chrysogonum werden geges-sen, die Saamen als Arzneimittel benutzt; die Wurzeln von L. leontopeialnm enthalten viel seifenarti-gen Stoff, der zur Reinigung wollener Zeuge dient..
Farn- 176. Menispermeae Jnss: (Menispermaceae D-C:)
Blumen meist zweihäusig, sehr klein; Blumenhüllen in einer Reiha, oder in vielen, jedeReihe aus 3 — 4 Bläüchen bestehend, welche unter dem Fruchlknoten stehen und abfallen. —Blumenblätter fehlen bisweSen. — Staubfäden einbrüderig r oder seltener frei, entweder denBlumenbl. gleich an Zahl und gegenüber, oder in 3 — 4facher Anzahl; Staubbeutel äufserlieli ange-waclisen, oder mit dem Grunde befestigt. — Fruchtknoten mehrere, am Grunde verbunden, jedermit einem Griffel; oder einfach, mit mehreren Narben gekrönt, innen vielfäckrig, seltener einfachrig. —Frucht fast in allen eine beerenartige Steinfrucht, einsaamig, schief, oder halbmondförmig, zusammen-gedrückt. Saame wie die Frucht geformt, mit kleinem, fleischigem, oder keinem Eiweisskörper. —Embryo gekrümmt, oder peripherisch, Cotyledonen flach, genähert, oder abstehend, in jedem Fachedes Saamens einer liegend, Würzelchen nach oben, bisweilen nach unten gekehrt.
Zähe, biegsame, rankende Sträucher mit abwechselnden, einfachen, oder seltener zusammen-gesetzten, gespitzten Blättern. Blumen klein meist in Trauben. In der heifsen Zone am häufigsten
vorkommend. —
I. Zunft.
Lardizabaleae DG :
Blumen meist zweihäusig, die männlichen in den einzelnen Theilen symmetrisch. Muh re re ge-sonderte, vielsaamigc, mehrfächrige Gehäuse; Blätter zusammengesetzt, —
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