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RANUNCULACEAE. - EUPHORBIACEAE.
IV. Zunft.Helleboreae DC;
Blumenblätter fehlen, oder sind unregelmäfsig, zweilippig, mit Nectargefäfsen; Kelch kronenar-tig. Gehäuse kapselartig, innen aufspringend, vielsaamig.
17. Aconitum Tournef •,
18. Aquilcgia_ Tournef :
19. Caltha Pers-,
20. Coptis Salisb ■
21. Delphinium Tournef •
22. Enemion Rafin:
23. Eranthis Salisb:
24. Gandelia Tournef-.
25. Helleborus Adans-,
26. Isopyrum.
27. Nigella Tournef
28. Trollius.
V. Zunft.
Paeoniaceae s. Ranunculaceae spuriae DC:
Staubbeutel nach innen.
29. A ctae a. 30, Paeonia. 31. Zanthorrhiza Marshall.
Zweifelhaft:
32. Bulliarda DC:
Bcs[tandtheile. Ein scharfer, giftiger Stoif kommt fast in allen Ranunculaceen vor, deraber nur bei den frischen Pflanzen am wirksamsten ist. Einige derselben sind Arzneimittel, z. B. meh-rere Arten von Aconitum, Delphinium Staphisagria, Helleborus niger.
Eingeschlechtige.
Fam. 181. Euphorbiaceae Juss: (Tricoccae Spreng:)
Blumen meist ein- oder zweihäusig, — Geschlechtshülle einblättrig, 5- oder lOtheilig,einfach, oder die innern Lappen sind kronenartig. Männliche Blume: Staubfäden bestimmt oderunbestimmt an Zahl, frei, oder verbunden und gegliedert. — Weibliche Blume*. Fruchtknotenoberhalb, frei, sitzend, oder gestielt, entweder mit 3 Griffeln, und dann ist die Frucht 3fächrig, Fächer1- oder 2saamig; oder nur mit einem Griffel und mehreren Narben, und die Zahl der Fruchtknoten-fächer ist mit der Zahl der Narben gleich. — Frucht bisweilen fleischig, häufiger eine Kapsel, jedesFach springt mit 2 elastischen Klappen auf. Saamen an der Spitze des Mittelsäulchens hängend, mitverlängertem, den Saamen zur Hälfte bedeckendem Nabelstrange; Eiweisskörper fleischig. — Embryoeingeschlossen, mit oberem Würzelchen und dünnen, flachen Cotyledonen,
Kräuter, Sträucher, oder Bäume, viele mit weifsem Milchsaft; Blätter mit oder ohneAfterblätter, gegenständig, oder abwechselnd, bisweilen fehlen sie ganz. Blüthenstand verschieden- —Die Meisten in der heifsen Zone. —