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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Friedrich Iloffmann.

los ihn einlud, und die neuerworbenen Bekanntschaftenihm die anlockendsten Wege eröffneten. Nur die un-vermeidliche Nothwendigkeit, endlich in seine amtlicheStellung im Yaterlande wieder zurückzukehren, konnteihn zwingen, seiner so höchst geuufsreichen Reise, beiden Ruinen von Pästum ein Ziel zu setzen. Als er sichendlich mit schwerem Herzen im August von Neapel Ios-rifs, verglich er die Flamme des Vesuv mit dem feuri-den Schwerte des Engels, der das erste Menschenpaaraus dem Paradiese verwies.

Er wandte sich von Neapel zu Schiffe nach Livorno.Die huldreiche Aufnahme, welche ihm Se. Kaiserl. Ho-heit, der Grofsherzog von Toskana, wiederfahren liefs,und mannigfache Belehrungen, welche seine zahlreichenBekanntschaften in Florenz, Siena und Pisa ihm ver-schafften, verzögerten auch hier seine Abreise bis in denOktober. Auch dann noch blieb es ihm unmöglich, sonahe an den merkwürdigen Marmorbrüchen von Carraravorüber zu reisen, ohne auch diese mit gewohnter Sorg-falt zu durchsuchen. So fand der Winter ihn nochin Oberitalien, und nur erst durch denselben an weite-ren Forschungen gehindert, zog er um Neujahr 1833über den hochbeschneiten St. Gotthardt, und erreichtein dem gastlichen Hause seines treuen Reisegefährten zuZürich den ersten Ruhepunkt diesseits der Alpen.

Friedrich Iloffmann war von der Natur nichtnur mit ausgezeichneten Geistesgaben, sondern auch miteinem starken Körper ausgerüstet worden, welchen derfrühe, glücklich bestandene Feldzug für grofse Anstren-gungen zeitig abgehärtet hatte. Schon auf seinen Wan-derungen in Norddeutschland hatte seine Unersättlichkeitim Durchsuchen, auch des unwegsamsten Bodens, diesergrofsen Körperkraft doch zuweilen schon zu viel gebo-ten. Er hatte gefährliche Fälle gethan, wovon dauerndeUebel zurückblieben, und klagte in Stunden des Mifs-mullis schon vor seiner Abreise nach Italien, dafs ihu die