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Pelagische Inseln.
lieten Naturforscher gegebenen Ansichten, welche seitherstets wieder angenommen wurden, unterscheiden sich dieseInseln ihrer natürlichen Beschaffenheit nach sehr wesent-lich in zwei Haupt-Abtheilungen, welche er die hohenund die niedern Inseln nannte, ein überaus wesentlicherund tief in ihrer Zusammensetzung begründeter Umstand.
Hie hoh en Inseln, welche sich mehr oder minderansehnlich über dem Meeresspiegel erheben, sind der2ahl sowohl als der Gröfse nach, über die niedern be-deutend vorwaltend. Sie sind eigentlich mehr oder min-der ein für sich stehender einziger Berg, von stumpf ke-gelförmiger Gestalt, und daher kreisähnlicher Basis, oftbis zu Höhen emporsteigend, welche denen der höchstbekannten Punkte des Festlandes nahe gleich kommen(z. B. Mowna Roa 14894 Ful's, Otaheiti 10230,Bourbon 10200, Pic von Teneriffa 11206). Un-streitig aber von ganz besonderer Wichtigkeit ist diebisher überall bestätigte Wahrnehmung, dal's sie sämmt-lich vulkanischen Ursprunges sind. Sie alle gleichen da-her einander nicht nur völlig in ihrer äufsern Gestalt,sondern auch in ihrer Zusammensetzung, in der Beschaf-fenheit und Anordnung ihrer Bestandtheile, und wir ver-danken namentlich von diesem letzgenannten Verhält-nisse L. v. Buch eine sehr vollkommne und lehrreicheSchilderung.
L. v. Buch nahm die Grundsätze, welche sich inder übereinstimmenden Struktur aller hohen Inseln ent-wickelt zeigen, aus eigner Anschauung der Natur von denkanarischen Inseln her, und die dort aufgelafslenVorstellungen liefsen sich sehr leicht dann auf alle ge-nauer bekannt gewordenen hohen Inseln im grofsenOceaue anwenden. Er bemerkt nämlich, dafs alle dieseInseln in ihrem vollendeten Zustande zwar, wie er-wähnt, von den Küsten aus ringsum gleichförmig auf-steigen, allein immer in der Mitte, wo man den Gipfelerwarten sollte, eine mehr oder minder tief eingreifende