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Cordilleras de los Andes.
Verlaufe durch das Festland. Im südlichen Patago-nien erhebt es sich als eine Kette von Schneebergenetwa 9 —10000 Fufs hoch, welche nahe an der Küstedes stillen Meeres fortläuft, so dafs die ansehnlichstenAbstände ihrer Basis kaum mehr als 15 Meilen vomMeere betragen. Bei ihrer fast immer sehr ansehnlichenHöhe ist es zugleich durchaus charakteristisch für sie,dafs sie stets nur eine sehr geringe Breite besitzen, ge-wöhnlich nur etwa 15 Meilen (18 — 22Lieues), also vielschmäler als die Alpen, welche fast nur 0,05 von derLänge der Andes besitzen. Sie mufs daher, aus einemallgemeinen Gesichtspunkte betrachtet, als ein schmalersteiler Felsenkamm angesehn werden, welchen Alex. v.Humboldt mit der Ausfüllung einer mächtigen Gang-spalte vergleicht. — So einfach ist der Charakter dieserKette durch’s Patagonenlaiid, und eben so auch durchdas Gebiet von Chili bis nach Ober-Peru unter etwa20j° südl. Breite. Hort beginnt zuerst in der Gegendvon Potosi ein Verhältnifs, was ihr im fernem Ver-laufe gegen N. durchaus charakteristisch ist; sie spaltetsich nämlich in zwei Ketten, welche ein langgestrecktestiefes Thalbecken einscliliefsen und dann unter 15° südl.Breite wieder Zusammenkommen. Hiese Erscheinungwiederholt sich nun bis zur Fortsetzung des Gebirges in2° nördl. Br. noch wenigstens neunmal, und man unter-scheidet daher in dieser ganzen Erstreckung fortwährendeinen Wechsel von Gebirgsknoten oder Vereinigungs-punkten, und von langen Thälern, welche von S. nachN. gerichtet, in O. und W. von hohen schmalen Kettenbegränzt werden.
Es w'ürde zu weit führen, hier die Einzelnlieitendieses merkwürdigen Verhältnisses, das den Anden un-ter allen Gebirgen der Erde in dieser Auszeichnung al-lein eigen ist, ausführlicher darstellen zu wollen. Esmöge hier nur die Darstellung der bedeutenderen Ver-hältnisse genügen.
Die Gebirgsknoten tragen stets den Charakter rau-