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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Symmetrie der Gebirge Amcrika’s.

das entschiedenste'Anrecht .hat, so befinden sich auf bei-den Seiten derselben (nördi. und siidl.) in nahe gleichenAbständen zwei isolirte Gebirgsgruppen, deren Höhe mitder Entfernung von der Hauptscheide regelmäfsig ab-nimmtv wir können über die Gipfel derselben förmlicheine-Art von Gurve - ziehen, welche sich durch nachste-hende Höhenwerthe bestimmen läl'sti

, , H,ci\ Jtjppba . . . 5592 F-ufs (20.|° s. Br.)

■ Her Pic von Duida 7800; - . (3^° s. Br.)

Die Silla di Caracas 8100 - (10‘° n,;Br.)

Hie blue Mountains C8‘28 (18^ 0 n. Br.)

Her M. Washington 6240 - (44J°..n. Br.)

Wir sehen aus Allem diesem, in wie hohem GradeAmerika in Bezug auf seine Form den Namen des sym-metrischsten unter allen Erdllieilen verdiene, denn auchschon oben erschien es uns in Bücksiclit auf seine Um-risse als ein wahres Musterbild für die übrigen Konti-nente.

; Bevor wir diesen Gegenstand ganz verlassen, ist esnoch nötliig darauf aufmerksam zu machen, wie der einfast, volles Jahrhundert hindurch erhaltene Glaube, alsob der Chimborazo der höchste Punkt der Weltsey, früher noch als in Amerika durch die wissen-schaftlichen Forschungen der 1 an Entdeckungen in allenZweigen der Naturwissenschaft so reichen letzten Hecen-nien auch in der alten Welt völlig vernichtet wurde.Schon lange war die Aufmerksamkeit der Geographenauf die aufserordentliche Höhe des Innern von Asiengerichtet gewesen, und die Vermuthung gehegt worden,dafs diese Gegend die höchste der Erde sey, da auchauf sie alle Spuren der frühesten Bewohnung durchdas Menschengeschlecht und der erste Anfang der Ver-breitung unserer überall hin mitgewanderten Kulturgc-