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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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das höchste bekannte Gebirge.

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ton unternommenen Operationen im südlichen indien inVerbindung gesetzt wurde. Diese Operation ward vonden Ingenieur-Officieren H o d g s o n und Herbertausgeführt; späterhin und damit gleichzeitig versuchtenWebb, dih Brüder Gerard, llaper, Hearsay, Fra-ser u. A. in. das Innere des Gebirges vorzudripgen. Sicsuchten darin die Quellen der aus ihm hervortretendenmächtigen Ströme auf, und erreichten auch die Höhen'icler Pässe, wenngleich es ihnen nicht gelang, in die anden Scheitel der Pässe sich unmittelbar anschliefsendeHochebene von Tübet einzudringen. Wir haben iu-defs. doch durch so viele Bemühungen diese Länder be-reits sehr vollkommen kennen gelernt, und es hat sichnamentlich aus den angestellten Messungen ergeben,dafs es dort Berge giebt, welche den' Chimborazo nochreichlich um so viel an Höhe übertreffen, als der Mont-blanc vom Chimborazo an Höhe übertroffen wird, oderals der Montblanc die Gipfel der Pyrenäen übertrifft.

Als die höchsten von allen gemessenen Gipfeln hatMan bis jetzt kennen gelernt:

Den Dhawalagiri (sanskritisch weifser Berg

in 28° 40' Br.) . . . 26310 F.

Hen Jawaliir (30° 22’ Br.) ....... 24156 -

Hen Jamautri. 23927 -

Hen Dhaibun.. 23214 -

Den Jawahir hält Alex. v. Humboldt nach aus-führlichen Auseinandersetzungen für den am zuverlässig-sten bestimmten Gipfel des Jlimalaya, wiewohl auch beidem Dhawalagiri die zwei an ihm gemachten MessungenMn nicht mehr als 450 Ful’s von einander abweichen.Viele andere, noch zum Theil eben so hohe Gipfel sindnicht dem Rainen nach bekannt, und es-hat daher dieBestimmung ihrer Höhe zum Theil zu VerwechsehingenAnlafs gegeben.

Es ist. wohl nicht ohne Interesse bei der erlauglen