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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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22G Temperatur-Abnahme mit (1er Höhe,lernber 1804 unternommenen

Luftfahrt.95,8 Tois. od. 574,8 p. F.

Es betrug nämlich die Tem-peralur unten 30°,8 C., oben, in2889,4 T. (17336,4 F.) Höhe da-gegen 0°, und in der gröfstenHöhe, die er erreichte (3579,9 T.od. 21479,4 paris. Fufs), sogar— 9°,38 C.

In den Schweizer Al-pen, nach Saussure’s Beob-achtungen und sechsjährigen ver-gleichenden auf dem St. Bern-hard und zu Genf. 92 - od. 552,0 -

Im Kaukasus, nach Par-rot und Engelhardt’s Beob-achtungen .91,1 - od. 546,6 -

Aus diesen Angaben also folgt, dafs man sich, damitdie Temperatur 1° C. sinke, im Mittel ungefähr 90 bis100 Tois. (540 bis 600 Fufs) erheben müsse. Indefs istdiefs nur ein sehr unsicherer annähernder Werth, undneuere Untersuchungen haben gelehrt, dafs wir nochsehr weit davon entfernt sind, das wahre Gesetz derTemperatur-Abnahme nach der Höhe zu kennen. So istes gewifs, dafs, wenn wir höher steigen, diese Gröfse für1° C. Temperatur-Abnahme sich nicht gleich bleibt, son-dern mit der Höhenzunahme immer mehr und mehr zu-nimmt, aller Wahrscheinlichkeit nach in Folge des mitder Höhe abnehmenden Drucks in der Atmosphäre. Hier-auf hat zuerst v. Zach *) aufmerksam gemacht, und z.B. aus Vergleichung der Beobachtungen Alex. v. Hui»'boldt’s gefunden, dafs, wenn man in niedern Gegendennur 600 F. zu steigen braucht, um 1° Temperatur-Ab-nahme zu erhalten, man sich in etwa 9- bis 10000 Fuf s

) Monatliche Korrespondenz XXI, 105.