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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Ncbentliälcr.

Durchfurchungen überziehen, ja es werden sicli dies®beim Anblick einer Karte von Ländern sehr leicht g aI) ^von selber ergeben.

So nützlich und erfolgreich nun übrigens diese Haupt'Unterscheidung der Tlüiler beim Anblicke der Karten auchseyn mag, um sich daraus mit Leichtigkeit eine ganz cd 11geographische Uebersicht von den wesentlichsten Haupt'Verhältnissen ihrer Form abzuleiten, so ist doch kei'nesweges zu leugnen, dafs Miese Einthcilung nur auf Et'gebnisse des ersten oberflächlichen Anscheines, und kc>'nesweges auf wissenschaftliche Grundsätze, auf in d erNatur unabänderlich begründete Verhältnisse, gebautist. Es kann sehr oft etwas durchaus Relatives daii ' 1liegen, ein Thal als ein Nebenthal oder als ein Haupt'thal zu betrachten, und diesen Fall zeigt uns z. B. scluU 1das Inn-, Drau- und Sau-Thal, welche ja doch 11,1Allgemeinen nur wieder Ncbentliälcr der Donau sind*Einzelne im Ganzen unzweifelhafte Hauptthäler erst®*Ordnung durchschneiden wieder stellenweise ganz ent'schieden zusammengehörige Gebirgsmassen, wie esz. B. b elder Donau mit einem Stücke des baierscheu Waldes b elPassau, mit dem Ende der Karpaten bei Prefsburg <k rFall ist. Es kommt ferner, wie wir hier nur vorläuhpbemerken, der Fall vor, dafs ein und dasselbe Thal 111seinem Fortsetzen nach einander von verschiedenen Flü s 'sen eingenommen wird, und ebenso dafs ein und d® r 'selbe Flufs sich nicht in seinem ganzen Laufe stets i®demselben Thale hält, sondern dafs er aus einem i nSandere überspringend, oft streckenweise mehrere gar nid ' 1zusammengehörige Thälcr ausfüllt, und für solche vo 11Flüssen unabhängige Thalzüge haben wir gar keine 111der gewöhnlichen geographischen Anschauung vorkoi"'mende Bezeichnung.

Wenn wir daher nach wissenschaftlichen Grundl 3 'gen forschen, auf welche gestützt sich die verschieden ® 11Arten der Thälcr folgerecht unterscheiden lassen, so

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