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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Beispiele von Querthälcrn. 401

leiste liebliche Thalflächen auf das Malerischste mitbäuerlich engen Klüften, in welchen wüthende Berg-^ r onie donnernd herabstürzen, und es gehört diefs Ver-'•hnifs zu den ausgezeichneteren Schönheiten, zu denJb'eifendsten Kontrasten, welche in diesen Gebirgslän-r D bewundert werden. Nach den Angaben von Ebel„fben die meisten solcher Querthäler drei, einige selbstsolcher sehr scharf bezeichnten Stufen, und dieüc hsten derselben beginnen oft schon in 7- bis 8000l, *s über dem Meere hoch über den Grenzen konstan-* er Bewohnung.

So sehen wir dergleichen sehr schön u. a. in demv iel besuchten Reufsthale. Von dem St. Gotthard-

so

wtauttucii m c u i o ui a ii/t i uu uum vjumiaiu’

n ° s Piz bis ins Ursern-Thal fällt die Keufs zwischen enga HHnentretenden Bergwänden in zahlreichen Stürzena 1800 Fufs hoch.

Dann schlängelt sie sich in derausgedehnten Wiesenfläche des Ursern-Thaies fast

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Stunde lang sanft fort auf fast wagerechter Grund-' l<: ke. Doch bald darauf schliefsen sich die BergwändeV ° ri Neuem wieder; sie bilden abwärts die enge Kluft,* e He das Urnerloch theilweise umgeht, wo die Teu-s urücke gesprengt ist, und hier stürzt sich die Reufs^der bis Gestinen 1074 F. tief hinunter. Dann folgt^*cder eine neue kurze Erw eiterung, und von da an schiefst^ er Flufs wüeder im engen Thale bis Amsteg auf einer^flen Stufe 1546 F. tief herab, bis zum Anfänge derle senfläche des Vierwaldstädter Sees, welcher die letzteberste Thalweitung bildet.

Eben so verhält es sich auf der Südseite des Gott-Passes mit dem Thale des Tessin, welcher al-auf der ersten Stufe vom Gotthard-Hospiz bis Ai-

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ard

•ein

0 2856 F. hoch herabstürzt. Dasselbe zeigt sehr deutc das Aarthal, welches durch’s Guttannen- und Ober-

^asü.

Bet,

Thal in die Weitung des Brienzer-Sees sich öff-

ü »d worüber Ebel viele Einzelheiten angiebt.Ungemein schön ist dasselbe Verhältnifs in der Fort-

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