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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Inn- und Salzach-Thal.

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^ la I) eine Spalte, welche die nördliche dieser Ketten durch-^ueidet. Der Rhein findet durch die eng eingerisseneWt von dem Schamser Thale, der Via mala u. s. w.,Welche so ausgezeichneten Spalten-Charakter tragen, sei-öetl Ausweg. So befindet er sich in einem deutlichenQtterthale bis in der Nähe von Reichenau, dort aberer in ein neues ausgezeichnetes Längenthal wieder® lll > welches der Vorderrhein einnimmt. Vom Badur-er ge beginnend, welcher es vom Ursern-Thal scheidet,Reicht dasselbe an Reichenan, an der Nordseite den^ispalt, den Dödi, den Hausstock, vorüber, und gehtJlu, ‘ wenig bis unterhalb Chur fort. Dort endet es und^' r d aufs Neue zum Querthal, indem es die nördliche, ar allelkette durchbricht und zwischen dem Hochwangj 11 Osten und Calanda in Westen hindurchsetzt. So be-a h es den Charakter des Querthaies an dem bekanntenögpasse von Luziensteig vorüber, indem es zwischenle Alpenketten von St. Gallen, Appenzell, von Vor-Arl-er g durchbricht, bis es in die untere weite Thalstufees Bodensees ausmündet.

Ganz ähnlich ist das Verhältnifs des Innthales,^ e ftn es läuft als ein weit offenes Längenthal von Land-bis an Innsbruck vorüber, stets zwischen zwei ho-

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letl Parallelketten fort, und es war einst in dieser Er-weckung ein grofses Seebecken; allein unterhalb Innsbruck61 Kuffstein ist dieses Längenthal zu Ende, der Inn wen-. f sich nordwärts, durchbricht die hohe Kalkalpenketteltl dem spaltenartigen Querthale bei Rattenberg, und tritt? tttl zwischen den Eckpfeilern derselben bei Rosenheimdie Ebene hervor aus den Pforten Tyrols, wie die0ne bei St. Maurice aus den Pforten des Wallis.

Eben so auch ergeht es dem von uns oben betrach-h e ö Thale der Salzach; denn nachdem dasselbe im

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ißzgau und weiter unterhalb ein so sehr schönes, weit

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e °es Längenthal gebildet hat, wird dasselbe in Ostenas jenseits von Werfen durch dazwischen tretende

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