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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

fen. Es ist zu hoffen, daß man durch Fortsetzung der na-mentlich von Alexander von Humboldt angeregten Be-obachtungen und Untersuchungen zu höchst wichtigen Ergebnisse»über die Gesetze in diesen Erscheinungen gelangen wird, beson-ders seitdem die dazu angewandten Apparate und Rechnungeneine hohe Vervollkommnung erfahren haben. Gegenwärtig istüber einen großen Theil der Erde ein Netz von Beobachtungs-stationen ausgespannt, an deren Errichtung und Ausstattungdie meisten gebildeten Völker, namentlich Deutschland, Rußlandund England den lebhaftesten Antheil genommen, um überallgleichzeitig die Größe der Neigung, Abweichung und Stärke undderen Veränderungen aufzuzeichnen.

Woher rührt aber die merkwürdige und für die Schifffahstso ersprießliche Eigenschaft des Magnets oder einer künstlich mag-netisch gemachten Stahlnadel, überall eine bestimmte Richtunganzunehmen? Wenn wir zwei Magnetnadeln (oder Magnete)nehmen und die entgegengesetzten Pole beider einander nä-hern; so sehen wir, daß sie sich einander anziehen; thun wirdagegen dasselbe mit den gleichen Polen, so stoßen sie einanderab. Vergleichen wir damit die Erscheinungen, welche eine Na-del an jedem Orte zeigt, ihre Abweichung in bestimmter Rich-tung, ihre Neigung um einen bestimmten Winkel gegen de»Horizont; so werden wir zu dem Schluß berechtigt sein, daßdie Erde selbst als ein solcher magnetischer Körper anzusehen'sei, dessen Pole hier anziehend, dort abstoßend auf die PoleMagnetstabes wirken und so die bestimmte Richtung derselben be-

dingen. Daraus erklärt sich auch, weßhalb unmagnetischcs Eistft

wie die Stangen an Kirchthürmen, durch die Einwirkung der m»Lnetischen Kraft der Erde (des tell umsetzen oder Erdma-gnetismus) von selbst Polarität zeigt, welche dadurch sichtb?^wird, daß man eine Magnetnadel an verschiedenen Punkten),die Nähe bringt, wo eine verschiedene Drehung derselbentritt. — Der Erdmagnetismus scheint, wenigstens in viesi!von den oben bezeichneten Aenderungen, mit den Wärmeersamnungen auf der Erde in Zusammenhang zu stehen, und M»>'che Naturforscher halten sogar die magnetische Kraft derfür eine bloße Wirkung der ungleichen Erwärmung der Erdeverschiedenen Gegenden. ,

So sind wir also, wenn wir auf die Abweichung der

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den Stand gesetzt, überall u

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zu' allen Zeiten, auch bei trübem Wetter und im Inner»,

Erde, wo uns die Gestirne nicht leiten können, die RiclM^

zu ermttteln, welche zwei Punkte gegen einander haben, oder ^Weltgegenden anzugeben (uns zu orientiren, d. h. ftisstlsiMk

""." Es bedarf aber, um die d »

den Morgenpunkt zu finden).

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