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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

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sen, und wir haben bei den einzelnen Weltkörpern angeführt, wiesteh ihre Dichtigkeit zn der der Erde verhält. Nun pflegt mand>e Dichtigkeit eines Körpers so zu bestimmen, daß man un-tersucht, wievielmal so schwer derselbe als Wasscr ist, wenn.'de gleiches Volumen besitzen, was man auch kurz sein spe-s'lisches Gewicht nennt; so z. B. ist das specifische Gewichtstes S^des 2'/z, d. h. ein Würfel von Sand wiegt 2'/? malstst.viel, als ein ebenso großer Würfel von Wasser. Da man

»vex nur kleine Körper wiegen kann, so hat man bei der Erde«Ndere Wege einschlagen müssen, um ihre Dichtigkeit zu finden.^>r ersten Versuch machten Maskelyne und Hutton (1774—s. 76) an einem Berge, dem Shehallien in Schottland , indemwaßen, wie stark derselbe ein Loth (Pendel) von der senk-j^hten Lage abzog, und aus der Größe und Dichtigkeit des^rrges sein Gewicht bestimmten. Daraus berechneten sie, daßDichtigkeit der Erde mehr als- doppelt so groß sein müsse,die des Berges, nämlich 4"/,g. Cavendish stellte (1797)Mst scharfsinnige Versuche an, wie stark die Anziehung vonü,» .uzeln auf einander ist, und aus den Schwingungen, wel-h eine solche Bleikugel machte, ergab sich, durch Vergleichung, ^ Schwingungen, welche die Erdanziehung an einem PendelWirkte, daß die Dichtigkeit der Erde 5'/s sei, ein Ergebniß,jsts durch spatere Beobachtungen bestätigt worden ist. Endlichstin, die Größe der Abplattung an den Polen zur Be-

a^st^ung angewandt. Newton fand aus den Lehren des Gleich-all:^^ einer sich um ihre Axe drehenden Kugel von überallH Her Dichtigkeit, daß die Abplattung Vr»" betragen müsse,fest? ^hren aber die früher angeführten Messungen, daß die-kleiner ist; dies läßt sich nur dadurch erklären, daß dieU,i e "ach der Mitte zu dichter wird, und zwar muß sie hier,!v ^urch höhere Rechnung erwiesen werden kann, etwa 4>/, malssgowß als an der Erdoberfläche sein. Die Körper, welche dieL>/ ^sdrinde zusammensetzen, haben aber ein spec. Gewicht von

Punkt

3, und so erhält man für die Dichtigkeit im Mittel-

^dqss/twa 11 und für die mittlere, d. h. überall gleichmäßigDichtigkeit 5^, was fast genau mit dem vorher er-U>i/'EN Ergebniß Cavendish's übereinstimmt. Deßhalb sindUunap„ berechtigt anzunehmen, daß die den letztem Berech-nn Grunde liegende Voraussetzung: die Dichtigkeit

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VttiPs mit wachsender Tiefe gleichmäßig »u, derNvn!^^it entspreche, und daß die Dichtigkeit des rnncrittn Kern^nz^.stwas größer sei, wie die eines der schwersten Metalle,a! '"'ch des Silbers, dessen spec. Gewicht lO'/^- Auch werd esFolgerung wahrscheinlich, daß un Innern der Erd-lltw wie man häufig behauptet, sehr große hohle Raume

^ So wichtige Resultate durften wir Nicht mit Stillschwer-