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^ Die pyrenäische Halbinsel, Portugal. 335
«M Werden, wo das Wasser über 35 Bogen, wovon der^ i„ .^0 Fuß hoch ist, stießt. In der Stadt wird das Was-.?°t (8 u ^ Brunnen (clmssui^os) geleitet, wo es Wasserträ-weil sie meistens, wie alle Lastträger in Liffa-!'k>i's^us der spanischen Provinz Galicien kommen) in Ton-und wie in Spanien in Gassen und Häusern glä-s ch>icx verkaufen. Um es zum Trinken abzukühlen, thut man« Eis hinein, welches vom Berge I^ousLo (spr. Lu-
srnem südlicheren Zweige der Estrella, nach LissabonM, dl.^lr-d. Aermere bedienen sich noch eines andern Mit-Getränk abzukühlen. Man verfertigt nämlich an ver-Orten irdene Geschirre von einem rothen, kalkhalti-welche nur leicht gebrannt und nicht glasirt werden,durchdringt diese sehr porösen Gefäße und schwitztauf der äußern Seite als ein zarter Thau hervor,A r, verdunstet, dadurch dem Gefäße Wärme entzieht (s. S.^>'<>8 ^ das Getränk kühl erhält. Solche Gefäße heißen«?lchx, > auch alonri-Li-mS) von dem Namen eines Ortes, bei. dazu dienliche Thon gefunden wird; sie sind in ganz«k i^üusig. — Lissabon hat, wie viele große Residenzen,Rx A??einie der Wissenschaften, mehrere jedoch nicht bedeu-shkr?Mwtheken, die meist aus den aufgehobenen Klöstern^ Kloster 8. Ifruncmeo' lln Oillaäe) oder nach Ooiin-
nur
wurden und von ausländischen Werken meistitaliänische, französische und etwa noch englische ..jöl r-j^ enthalten keineswegs, wie man gewöhnlich glaubt,Borrath an Handschriften der klassischen Schrift-dn der ^Eerthums; vieles ist, namentlich von Philipp II.,V der ^^^en Invasion und endlich noch bei der Aushe-tz der ^ Klöster verloren gegangen oder entwendet worden.
Lissabon Naturaliensammlungen, einen botanischen^ ^kar> - verschiedene Unterrichtsanstalten unter dem Namen^Lcß^vUen, für Adelige, für die Marine, das Militair,"vgsbau, den Handel und Gewerbe u. s. w.: von denblj/^r ist, da sie niemals bedeutend gewesen, wenigv? U, ° ^ lagen. Ferner sind noch die großen Schiffs-sl^"vn. Abgesonderte Begräbnißplätze außerhalb derNd erst j^ der neuesten Zeit angelegt worden. Auf->!l ° ^vrtu Mangel an guten Gemälden in Lissabon wie in>>kh^ wogegen Spanien außerordentlich reich daran
VBergnügungen ist Lissabpn sehr arm; auch die vor-^ssamilicu leben still und eingezogen. Es giebt in Lissa->Ii ^iesjs^vter für die italienische Oper, und ein andres, worinM^Nkeu ^ust - und Trauerspiele gegeben werden; ersteres"»d ui^Ebkeres höchst mittelmäßig, wozu früher noch dercht wenig beitrug, ^daß auch die Frauenrollen von