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Europa.
von woher die besten l'orvros kommen, welche manschweres Geld von dorther verschreibt. Merkwürdig istdaß in Madrid, wo die fremden Moden schon langst d>e ,Nationaltracht verdrängt haben, die Frauen bei denfechten doch nie anders als in jener alten Tracht erschr«dürft". l,.
In den letzten Jahren hat sich Madrid und das Lebe« ^der Stadt außerordentlich verändert. Die Zahl und Elcg««»Kaufläden hat zugenommen, eine Menge Fabriken, «eM ^queme Wirthshäuser und Restaurationen sind entstanden,Häuser sind angelegt worden, die Fuhrwerke und Fiakerzahlreicher und eleganter geworden, und in den. Häusern binan jetzt-viel schönere Möbel als sonst. , ^
In der Nähe von Madrid befinden sich einige wenigsuchte und unbedeutende königliche Lustschlösser, wiees-iupo, dicht bei der Stadt am Manzanares, LI ^einem Walde und I^aKIoi iäa. Wichtiger in jeder Hinsichtunter dem Namen 8itic>8 rvnles bekannten Schlösser 8an ^kol»8o, K8eoriäl und ^.ranjuori; der Hof hielt sich eheliche!'bestimmten Jahreszeiten daselbst auf: vom Mai bis Sepstst-^zu Sau Jldefonso, vom September bis December imünd im Winter und Frühling zu Aranjuez. 8an
oder tblA Oi-Lnja, am Fuße des nördlichen Abhangs des ^darama-Gebirges (also in Alt - Castilien), ist mit ungE^hi-Kosten in einer ehemals dürren und felsigen Gegend vo«tipp V. etwa 20 Stunden von Madrid angelegt; das ^ist schön und die Gärten durch unzählige Springbrunne«ziert. Die Lage des Orts macht ihn zu einem angM^,chAufenthalt in der Sommergluth.. Es befindet sich daselbl ^eine berühmte Spiegelfabrik. — Das L8ooriaI oder 6«" ^)lstrvnrio> etwa 10 Stunden nordwestlich von Madrid,kipp II. im I. 1563 zu erbauen angefangen. Dies «ng ) Ls'Gebäude, halb Kloster, halb Schloß, ist dem Märtyrerrenz geweiht; und wie dieser, der Sage nach, auf eins« -verbrannt worden, so bildet das Schloß die Gestaltstes, d. h. ein Viereck) dessen innerer Raum von 3 0 dhdurchschnitten wird, so daß 4 große innere Höfe entstehThürme an den 4 Ecken stellen die Füße, ein vorgebautean der einen Seite den Stiel des Rostes vor. Das g««A zgde, besonders aber die trefflich gewölbte Kirche, ent) z>^große Menge der herrlichsten Gemälde; in der Kirche 1,Grabmäler, Philipps II. und seines Vaters Carl V-, HHauptaltars in einer unterirdischen Gruft, dasnannt, ruhen die Gebeine Philipps H. und mehrerer ^„igDer Haupteingang zur Kirche öffnet sich nur für dl »von Spanien, und zwar für jeden nur zweimal, M