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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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361
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^ Die pprenäische Halbinsel. 8) Spanien. 361

Klima rauh und feucht im Winter. Der Charakter. >nvohner gleicht dem der Alt-Castilier.

Akexj/A. hier finden wir mehrere ehemals berühmte und be-^>>v Städte, wie im NW. I^eoir (I-oKio), mit nur 6000lä^'?nd einem prächtigen gothischen Dom, und ^stcn-A-rdie aber jetzt nur Spuren der Armuth aufzuwei-. p ^n. Die noch jetzt bedeutendsten Oerter sind:

Rdtx(pallautia), mit 11000 E., eine der schönstens^NieZ hstniens. 8alamuuea (8almrrnties), mit 15000 E. am§«>>x ^niit einer alt-römischen Brücke. Die Stadt hat viele^ihx ^bäude, besonders die der Universität, und die Dom-schönsten im Reiche. Auch der Hauptplatz, I'lLLs.sßtz^.'st ausgezeichnet. Die Universität, ehemals so berühmt,A. Mler aus allen Ländern sie besuchten, ist jetzt tief gcsun-^ tz^?hrrhaupt muß man in Spanien die freien Formen undUige Bildung deutscher Universitäten nicht suchen, wo^h.Wche Geist der katholischen Kirche allen Wissenschaften? der ^.sUtgegentritt. Vallaciollä (in der Nähe lag Olunia)^ölkx.?UUerga. Obgleich auch sie ehemals ungleich reicher undwar und in den letzten Kriegen und durch eine großedx^sunst ganz besonders gelitten hat, so gehört sie doch nochein wütendsten Städten Spaniens. Viele schöne Kirchen»Universität zeichnen sie noch immer aus. Sie zählt0 Einw. Hier starb Columbus 1506. — Endlich^ llr,?W Grenzsestung t'iuclack kockriZo, welche in den letz-d ss->3en viel gelitten hat.

d» sn^NNsikenthum Aflurien (Qas ^8turias, weil das^ »in r in zwei Districte getheilt wurde), ein gebirgigessenkrechten Steilküsten, von einem tapfern und flei-Ee» Hewvhnt. Der Reichthum dieser Provinz an Stein-et, di r ^nldungen ist indeß nur noch wenig benutzt. Derbj, dejch lstr Provinz ist schon bedeutend besser als der der frü-lb ^>bh ^wnen; besonders wird starke Viehzucht getrieben undli^'e^Lebaut. Das Klima ist feucht und neblig. Oviolloi? ist st), mit 10000 E-, hat eine unbedeutende Universitätz ls Hauptstadt. Der Hafen von 6ij»u (spr. — chvn)kl) Mteste in der Provinz.

V- durss,°^'9reich 6alioia, der nordwestlichste Theil von Spa-^ar> gebirgig, aber vortrefflich angebaut. Viehzucht,Dns.Handel sind die Hauptbeschäftigungen der Gali-Klima ist rauher, stürmischer, nebliger, selbst im.kalte unfreundlicher als in den übrigen Provinzen.

l»y. Mj. N. - und NW.-Wind heißt daher auch daliego.V . HOalieKos) sind ein kräftiges, tapferes und genüg-^ Mitten' E'^sonders zeichnen sie sich durch die Einfachheit

und ihren Fleiß aus. Zu vielen Tausenden ver-