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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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^ Die pyrenäische Halbinsel. L) Spanien. 393

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lsiß ^>nd durch die von Navarra 1512 zu vergrößern. Als er^^arb, gelangte sein Enkel Carl, in Spanien der Erste, in^,»Wand der Fünfte, zum unbestrittenen Besitz des größten^sin "" Reiches. Ferdinands und Jsabellens Tochter, die3b.Johanna, war mit Philipp dem Schönen, einemdes Kaisers Maximilian und der Erbinn-von Burgund,vermählt worden, und durch seiner Aeltern frühen Tod^bjs, ch (geb. 1500) schon im Jahre 1515 das reiche bur-lktzt Ib Erbe, welches aus den jetzigen Niederlanden.und den^fischen Provinzen Burgund und kranvlltz-OomtoÜ^e ^ozu 1516 nach dem Tode Ferdinands noch die spa-"»th.Ronarchie mit Neapel und Sicilien, die Eroberungen in^ 'Afrika und die unermeßlichen Besitzungen in Amerika ka-^tsch Uebermaaß des Glückes ward er noch 1519 zum^Pi-' erwählt. Sein Reich war nun größer als ganzUnd man sagte, daß darin die Sonne nicht unterginge.^ bben Carls gehört ganz der deutschen Geschichte an, und>»te^Mer hier genug zu bemerken, daß er, in beinahe un-(>i >,'bchenen Kriegen mit Franz I. von Frankreich und mit

»k^^estantischeN Fürsten in Deutschland fast immer siegreich,M-lebenbuhler Franz in der Schlacht von Pavia 1525, denn« Leinens VII. nach der Eroberung Roms 1527 und meh-?°» k,^/sche Fürsten nach der Schlacht bei Mühlberg 1547 zu sei-»xj^langenen machte; daß er zweimal, das erste Mal 1535,A stine Waffen auf die afrikanische Küste trug und end-d^kbr. swer thatenreichen und glänzenden Regierung, von,',^bit und Verdruß über manche fehlgeschlagene Hoff-?»e^ .^wältigt/im Jahre 1556 zu Brüssel feierlich abdankte,si^?hne Philipp H. seine sämmtlichen Staaten übergab,, er? in das Kloster Sän Just in Estremadura zurückzog,nachher, in eine tiefe Melancholie versunken, sein!i? bhenbegängniß feiern befahl und kurz darauf anft si gen dsisiz erschütternden Auftritts 1558 starb. Phi-/Ziland Spanien aus dem höchsten Gipfel seines Nuh-Umfang des Reiches betrug über 400000 ÜI M. DieM Spanier und das Genie ihrer Führer, eines Her-

s/l)iie,/Alba, eines Don Juan von Oesterreich, natürlichenckchth^arls V., und Andrer, machten sie in ganz Europasd ergl das Land selbst hatte eines langen Friedens genossen,?W/etzt sing die Neue Welt an, ihre Schätze in der höch-st hxs/ zu spenden. Und dennoch war am Ende dieser llan-^lb^pvti.schen Regierung das Land entvölkert und tief ver-d/e Flottm vernichtet, der alte Ruhm der Heere be-lj/ie,, sVchüttert und herrliche Provinzen verloren gegangen,»liiz ^Meilen Verfall verdankt Spanien dem finstern Despo-blutigen Aberglauben Philipps II. Jedem mensch-