Buch 
1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
Entstehung
Seite
412
JPEG-Download
 

412 Europa.

Lange Zeit hindurch waren diese Stoffe so selten .M-daß ein Pfund von ihnen einem Pfunde Gold glEs ^wurde. Erst unter dem Kaiser Justinian, im 6. Jahv'^ ^

die-Zucht der Seidenraupen durch Mönche, wie man ,M

Indien nach Griechenland gebracht. Aon da kam o>r ^des Seidenbaues im 12. Jahrh, nach Sicilien und Mas Fbreitete sich auch bald, wohl durch die Araber, in SpststIn Frankreich wurden die ersten Versuche damit i>n ^gemacht, und im I. 1-170'legte Ludwig XI. die erste ^,l ,manufactur zu Tours an; doch erst seit den Zeiten HeM/ssFim Anfang des 17. Jahrh, haben die französischen bken angefangen, bedeutend zu werden.

Der Bergbau Frankreichs ist nicht beträchtlich; ö

es nicht an . Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Mangan st- -der Holzmangel legt der Gewinnung große Schwierig^ „ tden Weg. Das Hauptproduci ist Eisen, besondersobern Marne. Seitdem die Industrie bedeutende 8^gemacht, hat man auch mit mehr Fleiß die Steinkohl^,, e^sucht; man hat reiche Lager vorzüglich an den Ere^ÄssBelgien und in der Gegend von Lyott Munden, so daß . Mbeute schon an 60 Millionen Centner betragt. Manche^^iichMarmorarten, Alabaster, Porphyr u. s. w. liefern die ^ ,e^und andere gebirgige Gegenden. Unter den Feuerst^ehe vorzüglich die Provinzen Champagne, Picardie Ulwnais bedecken, findet man hin Und wieder einigezu Flintensteinen bearbeitet werden können. Die 8wcrden aus freier Hand mit eisernen Werkzeugenund nur die große Uebung der Arbeiter machtheit begreiflich; übrigens' werden auch im OesterreichsEngland und in Rußland Flintensteine gemacht.salz hat Frankreich eher Mangel als Ueberfluß; nurbesitzt Steinsalz; man bedient sich daher häufigscharfen und schmutzig grauen Seesalzes, welches vKs .atlantischen Ocean und Mittelländischen MeereMineralquellen sind sehr zahlreich, besonders "

Wasser, z., B. am Fuß der Pyrenäen (OaroKos,

und am Fuße der Alpen (Xix), in den Cevennen " ,-,l

-. .7. Ausm"

sen; doch werden diese Badeörter-weniger vonsucht als die deutschen.

hlll'2

Der Ackerbau hat seit der Revolution durchunzähliger Bedrückungen des Bauernstandes, F

rung der großen, schlecht benutzten Güter der Gen ^ht.Fdes Adels gewonnen und liefert in der Regel >ve> -^rsttreide als das Land bedarf; indeß stehen Ackerbau, vschaft und Viehzucht an Vollkommenheit den deutW

Iö,

8^

ih,8r<i

. bebe

>< "<!»

-,s'°

sss

<>,«

u.

">i»N

^lg!

tz-gli!

k!"