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II. Frankreich.
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»k^ Verfolgungsgeist oft und noch 181S blutige AuftritteEs leben jetzt in 55 Depart. zerstreut Million>,„h >^nten in Frankreich, wovon 1 Million im eigentlichen^.^wnders südlichen Frankreich sich zur reformirten oder>>sch'Äschen, und V 2 Million im Elsaß hingegen zur luthe»»k>, ^ Konfession bekennen. Die Geistlichen der ersteren kön«i>!„'bre Bildung auf der Schule zu Montauban erlangen- ge-^>e , s gewöhnlich deßhalb nach Genf; die der andern habendwersität zu Straßburg. Die Revolution hat die katho-^sssirche in Frankreich furchtbar erschüttert: alle ihre höchst'^is»?bchen Güter wurden eingezogen und der grüßte Theil derH zu ^ mußte entfliehen, um dem blutigen Hasse des Vollst ^/Utgehen. Unter Napoleon sind zwar die Kirchen wie«
>k/sgestellt und von den zurückgekehrten Bourbons wurden«§ Änlichen sehr begünstigt; aber der Geist des Volks hatd>k.Ivßteutheils von ihnen gewendet, und die Unwissenheit,'l»kz buth und der finstere, den Aberglauben befördernde GeistAjAvßen Theiles der französischen katholischen Priester lassen^Eh keinen günstigen Einfluß derselben auf das Volk^>i, b- Die seit 1830 aufgetretene sogenannte vKli'sv c-a-trrriiyaiso, welche die lateinische Sprache aus dem. E. verbannt, hat nur wenig Anklang gefunden.
Mx E katholische Geistlichkeit zählt 14 Erzbijchöfe- 66 Bll.An- ^ner Generalvicare, Stiftsherren (EbniioiiwK), Ourv«^>r o^E), Lllsorvants und Vioaires oder Hülfsgeistliche. —!l>^"ven wurden vor der Revolution nur in Metz. und Bor-?>>!> geduldet; jetzt haben sie vollkommen gleiche Rechte erlangt^hri>, ^n überall wohnen; sie sind besonders zahlreich inund Elsaß. , ,
die Verbesserung des Unterrichts ist in neuester Zeit viell doch ist die allgemeine Bildung im Volke noch im-^ vorgeschritten. Die Universität steht an der Spitze
Evtljcheu Unterrichts.
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Verfassung. Orden.
>, - jetzige Verfassung von Frankreich ist eine constitutio-K in, männlicher Linie erbliche Monarchie, deren Grund-^ bestehen, daß jeder Franzose gleich ist jedem andern* besetz, zu jedem Amte und jeder -Würde gelangenverhältnismäßig gleiche Abgaben zahlt und gleichesA ^.sslstet; also giebt es dort . keine bevorrechteten Stande.llAAAßt der freien Ausübung seiner Religion, indeß trägtd, die Unkosten für den katholischen, protestantischen
^ fhx ^'schcn Gottesdienst. An der Spitze des Staats stehtHandel mit Amerika und dem europäischen Nor-