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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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II. Frankreich.

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H°I? Eh«! der Provinz hingegen, schlecht bewässert und oynevchlä wird seiner Unfruchtbarkeit und der Armuth und des!>,^?vhes der Einwohner wegen inr Lande selbst in Okninxno-iiv»H "^8v genannt. Hier besteht der Boden meist aus Kreides,^ Feuersteinen, so daß viele Dörfer ganz von Kreide gebaut^'^Die Einwohner (tiimmpvnais, spr.: noa) stehen im RufeUmmheit. Der berühmte Wein dieser Provinz wächstli^'U MMw Abinen Theile derselben, vorzüglich an dem nörd-M stfer der Marne, bis in die Gegend von Rheims: der^ in der Nähe von Epernay, Ay und Sillery, an derH si Man unterscheidet weißen und rothen (letzterer heißtOeij cio porärix); ferner mousseux und noir moussswx.>ktz f- der im Auslande der beliebteste ist, wird dadurch erhal-U-s man die Gährung auf dem Fasse und in den Flaschen<1^. noch unterbricht und den Wein möglichst fest verkorkt.->lz dlesx Sm'tm sind an Ort und Stelle beinahe ebenso theuer,?>>t sste bei uns hat; weil der Wein nicht oft geräth, weil!>> kleine Districte den guten hervorbringen ^ weil die Trau-der größten Sorgfalt gewählt werden müssen ünd weilstiaschen zerspringen. Folglich ist der größte Theil dessen,Deutschland und andern Ländern getrunken wird/ ent-schlechrcs Gewächs oder meist sogar durch künstliche Mit-»eug^, MZ Jahrh, statte dies Land eigne Her-

^ ^d Grafen, Lehnsrrager von Frankreich; durch Heirathan die Könige und ward 1361 unter Johann mit der. gereinigt. Hauptörtcr sind:

^v»8-8ur-Marne (Oatalauni), eine leicht befestigte^ i-fs.3rößtenthcils auf dem rechten User der Marne gelegen,s^ftia 0 E. Tuchfabrikation, Wein- und Getreidehandel be-dix Einwohner. In den großen Ebenen südlich von^ ^chdt, 8aingi eatalaurnci, ward Attila von den vereinig-und Römern, unter Theoderich und Aötius,

> '^schlagen.

oder Mioims (vuroeortoruin) an der Vosl« (Ne-der ^isne), mit 39000 Einw. Eine alte, ziemlich gut^ladt, in einer sehr fruchtbaren Gegend. Unter den!, i>?d/^bzeichnet schönen Kirchen bemerkt man die herrliche' die schönste in Frankreich, mit zwei ganz vollende-In dieser Kirche wurden sonst die Könige von^ von dem Erzbischofe von Rheims gesalbt und gekrönt,be andern Kirche der ehemaligen Abtei St.-Remy be->>»-stei^ir die sogenante Kte. ^mgouio (sanota ampnNa),Lieg s/ gläserne Flasche mit Del, welche, nach einer sabel-,h^ian^ende, ein Engel zur Taufe des Clovis 496 dem heil.^ v? .Ü^^acht haben sollte. Man nahm stets envas vonkneten Oele unter das übrige Salbungsöl, Rheims

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