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ill. Das britische Reich.
^ung getroffen, daß das Thurmlicht sich beständig dreht, undI jede zweite Lampe ihr Licht durch eine rothe GlasscheibeW, also der Seemann bald ein rothes, bald ein weißes'§>t sieht.
. Da nach den englischen Gesetzen Niemand weder zum Land-zum Seedienst verpflichtet ist, so würde die Bemannung^Kriegsflotte, bei plötzlich ausgebrochenem Kriege, durch frei-Angeworbene oft nicht schnell genug gehen. Man erlaubt^ daher in diesem Falle eine Ausnahme von dem Gesetze,bewaffnete Matrosen rauben mit Gewalt auf den Straßen,ji den Wirthshäusern, ja selbst von den Kauffahrteischiffen, diezum Dienste tauglich scheinenden Menschen. Dies Ver-wozu man jetzt seltener als ehemals schreitet und wobeiblutige Händel vorfallen, heißt das Matrosenprcssen.^Landmacht Englands ist verhältnißmäßig viel geringer. Sie
. jetzt in Allem etwa 300000 Mann, wovon aber ^ auf'ndien und die britischen Colonien kommen.
Reichthum.
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^ Wenn man den Welthandel Englands, die Zahl. und Vor-^ichkeit seiner Anlagen und Fabriken, die Größe seiner See-betrachtet, so sollte man glauben, es wäre das reichste>,? glückliche Land auf Erden. Und dies ist es freilich in ei-« ^*Nssm Sinne, denn nirgends findet man wohl eine so>>k^ .Anzahl außerordentlich reicher Privatleute, einen so weitikjh iteten Wohlstand und einen so hoch gesteigerten Luxus: inE>n Lande aber ist auch der Gegensatz des Reichthums und^ , lltersten Armuth so groß und zugleich so furchtbar, als initzAand. Die Unterhaltung der Flotten und Armeen in lang-ÜUsigen Kriegen hat seit einer Reihe von Jahren die englischeli^'vualschuld, d. h- die Summen, welche die Regierung nachHeu, "ach von Privatleuten hat erborgen müssen, auf die unge-ijx Summe von mehr als 800 Mill. Pfd. gebracht, wovonWahrlich auszuzahlenden Zinsen gegen 30 Mill. Pfd. betra-Bedenkt man, daß zu dieser an sich schon ungeheuernt^gabe, w^che allein die ganze Einnahme Preußens in4Jah-^Erfordern würde, noch die gewöhnlichen Ausgaben für die. und Seemacht, die Civilbeamten, den Hofstaat*) u. s. w.
bezüglich hat man sich in der neuesten Zeit über den Mißbrauch8>»e,:»>-e8 (ßinikjuhrsl beklagt. Dies sind Stellen, womit durch,ho., ^ne Geschäfte verbunden sind und welche doch ungeheure Ge-eintragen. Jüngere Söhne vornehmer Famrlren, ja WeiberKinder, Freunde und Verwandte der Minister pflegen sie zu er-lren. Z)ie Aemter des Aufsehers der ehemals bedeutenden söge-