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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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IH. Das britische Reich. -4) England. 53S

Leben auf dem Flusse nur von sehr wenigen Punkten undda nur theilweise überschauen kann; die Ufer des Flusses,in verschiedene Bezirke, rvaok (rihtsch) und puol (puhl)^Mitt, getheilt wird, sind nirgend frei, sondern mit dicht and?Ndcr gedrängten Häusern bedeckt, was freilich den BesitzernHz 8wßen Vortheil gewährt, die Schiffe unmittelbar an ihrehLer anlegen zu lassen.— Es ist unmöglich, von dem Total->>»as der Stadt ein paffendes Bild zu geben: Volksgewühl,i^ubli'che Regsamkeit und Wohlstand zeigen sich zwar überall,aber hat jeder von den drei Haupttheilen der Stadt einenjkAaus verschiedenen Charakter. Die City, der älteste Theil,djF neben mehreren geraden und breiten Straßen freilich auchh. °Nge, winklige und krumme Gassen; Westminster im Ge-hat beinahe durchaus nur: herrliche, gerade, in rechtens,^keln sich durchschneidende Straßen; Southwark endlich mit^ unordentlich zusammengehäuften Häusern hat mehr das^Men einer alten Fabrikstadt. Auch ist die Lebensart durch-verschieden. Die City ist der Sitz des großen Handels,)kks.^vhlhabenden mittlern Bürgerklasse; die östlicheren Theilesind dem Großhandel ganz ausschließlich eigen: hier>j/Man Nichts als ungeheure Waarenlager, Docken und ziem-^ ärmliche Häuser, von Matrosen, Seilern und allen dentzAverkern und Arbeitern bewohnt, die der Handel und diel^Uahrt beschäftigen/ Westminster ist der ausschließliche Auf-»k>xE des Hofes, der Großen, der reichen Gutsbesitzer, kurzderer, die zur vornehmen und glänzenden Welt gehören.^ dieser Theil der Stadt, häufig VVost-eiick genannt, hatdie übrigen in den letzten Jahren unglaublich vergrößert,ein ganz neuer und glänzender Stadttheil um den kexenth^mvnt) park herum entstanden ist. In ganz London ist diei>>ik "g der Tageszeiten mehr oder weniger verkehrt, die Nacht.

gemacht. Vor 8 bis S Uhr sind selbst die Straßen^My einsam, erst um 10 Uhr giebt Westminster einige Le-V^dhen, und für die eigentlich vornehme Welt bricht der^ nicht vor 11 Uhr an. Natürlich wird nun den Abend undd»k ^nchi die Zeit des eigentlichen Lebens für die Bewohner^Westminster, und eben dies nöthigt auch den betriebsamen«tlLer der City, seinen Laden bis spät in die Nacht hinein zuVMem Eben diesem Umstände ist es wohl mit beizumcssen,Me Stadt in der Welt so vortrefflich erleuchtet ist als Lon-«>i '^ie Hauptstraßen vorzüglich, wo ein glänzender Laden sichandern drängt, bieten jeden Tag ein Schauspiel dar,AZd? Man nur mit den prachtvollsten Illuminationen andrer. t ^ einigermaßen vergleichen könnte. Auch die Beleuchtung^t^/Mßen durch Gaslicht ist vortrefflich. Das Pflaster ist^eg ausgezeichnet, und überall sind an den Seiten für die