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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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III. Das britische Reich. ^) England. L47

. Der Fremde, der nicht ganz vorzügliche Empfehlungsschrei-ben mitbringt, wird den Aufenthalt in London und in Eng-überhaupt sehr langweilig finden. Geselligkeit und bereit-^">ge Aufnahme der Fremden gehören keinesweges zu den Na-.°Nal- Tugenden der Engländer; vielmehr macht das von Na-^ ernste, kalte und selbst abstoßende Wesen des Engländers. dem Fremden sehr schwer, Eingang in die Familien zu sin-. ^ Zwar wird er bei genauerer Bekanntschaft wahre Theil-chvMe und biedere Freundschaft finden, aber es ist nicht leicht^ zu erlangen. Die große Geschäftigkeit von der einen undLiebe zum ungestörten häuslichen Leben, welche die besserenWnilien auszeichnet, von der andern Seite, machen den Eng-tlder zurückhaltend und verschlossen; nur ungern und nur für^yre Freunde opfert er seine Zeit und seine Bequemlichkeit.

an öffentlichen Vergnügungen ist London ärmer als man-? viel kleinere Stadt in Frankreich oder Deutschland. Dieh-,^.und die Größe der Schauspielhäuser steht in keinem Ver-e, »niß zu der ungeheuern Bevölkerung. Man zählt zwar imy^Nzen hier 22 Theater, wovon indeß die meisten und vor-'zAwsten nur im Winter geöffnet sind. Der Engländer ist beid °>tem nicht so schauspiellustig als der Franzose, ja selbst alsDeutsche. Im Winter, d. h. vom 15. September bis zumlss Aai, wird auf allen Theatern gespielt. Die größeren sind:ilu ^"»'8 'Illwatre oder die italienische Oper, 1818 nach derder neapolitanischen Theater erbaut, mit Logen, welcheVorhänge zu verschließen sind; ein Hauptversammlungs-feinen Welt. Vrur^-Ians, ein schwerfälliges- 1811stetes Gebäude, welches 3600 Zuschauer fassen kann. Oo-^^Oaräen, ein schönes Gebäude, welches seit 1809 steht^ über 3000 Menschen enthalten kann. Diese beiden größc-Theater geben zwar noch vorzüglich die ShakespearischenI^.Ee, allein meist mit großen Veränderungen, und zur Be-rgung der Menge kommen dann noch Pantomimen, Possenandre Dinge dieser Art vor. Kleinere Theater sind: llov-1821 erbaut; kozml Oireus oder Suri-o^ l'Ii. in

.^°Wwark; OobuiK- llllu ebendaselbst; Suälor's IVeUs, im^^lchsten Theile der Stadt, worin außer den Pantomimen,kjchen und Balleten auch sogenannte Naumachien 'oder Schiff-l^dfe auf dem Wasser gegeben werden. 1'lls lloval r^mplu-sonst Astley's, in Southwark,, wo vorzüglich Seil-shj?r- und Pferdeküqste dargestellt werden. Diese letzterenvorzugsweise im Sommer. Uebrigens hüt kein Londoner^ ^ne stehende Truppe, sondern die Schauspieler werdennur für eine Theaterzeit, soaLou (ßiesen), angenommen,^i)er oft von einem zum andern und bereisen in derwährend des Sommers die Provinzen. England hat

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