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2 (1842) Geognosie : im Auftrag der k.k. Hofkammer in Münz- und Bergwesen / verfasst von Friederich Mohs
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179
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vuf einander beziehen. Bon diesen nur eine, zum Schlüsse derbisherigen Betrachtungen.

Herr Keilhall beschreibt in der 6»ea novveZioo, S- 42 ,das Verhalte» eines Ganges, welcher auf einer von den, unterdem Namen Steilene bekannten, Inseln bei Näsodland imChri-stianiäfjord sich befindet, folgendermaßen: »Ein gewöhnlicherGrünsteingang von etwa 4 Fuß Mächtigkeit, den wir ^ nennenwollen (Fig. 44 ), durchseht in der Länge von einigen Faden re-gelmäßig ein Feld von Thonschiefer mit dünnen Kalklagen; aberPlötzlich wird er in seiner vollen Breite abgeschnitten, indem sichder Schiefer wie festgeleimt an sein Ende legt. Von diesem Endeläuft die Grünsteinmasse indessen in eine Menge schmaler verzweig-ter Adern von höchstens einigen Zollen Mächtigkeit auS, welchesich alle nach einer Seite hin ungefähr rechtwinkelig vorn Strei-chen des Ganges wenden; aber auch diese schwache Fortsetzungdes großen Ganges verliert sich bald im Schiefer. Geht man nuneinige Schritte weiter nach der Seite zu, wohin die Adern wei-sen , so trifft man einen andern auf ähnliche Weise abgeschnitte-nen Gang, der L heiße. Dieser ist etwas mächtiger als ä, undkömmt von der Seite, nach welcher ^ hätte fortsetzen sollen, imFalle er nicht abgeschnitten worden wäre. Auf diese Weise ver-halten sich also L, und 8 ganz wie Theile eines und desselbenGanges, der eine horizontale Verrückung erlitten hat; aber au-ßerdem, daß 8 an seinem Ende ähnliche Adern wie ^ aussendetund zwar nach diesem letzteren zu, so daß die Adern beiderGänge gegen einander laufen (s. d. Fig.), fetzt er auch in einemregelmäßigen Gange 6 fort, dessen Lage die Zeichnung hinläng-lich nachweist. Die Mächtigkeit dieses Ganges ist ungefähr gleichder Differenz zwischen den Mächtigkeiten von ^ und 6-«

Es ist zwischen den beiden Gangtrümmern ä. und 8 nichtdas Mindeste vorhanden, wodurch der eine mit dem andern zu-sammenhänge, und doch gehören sie so gewiß zu einander, alswenn die unmittelbarste Verbindung zwischen ihnen herrschte. Dießist eine nicht zu übersehende Bemerkung, die selbst für den Berg-bau vom Nutzen seyn und dienen kann, manche sonst schwer zubegreifende Erscheinung verständlich zu machen. Ueberhaupt scheint