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EüropLisches Staatensystem.
Berge.
Departement.
Lat. N.
^ong.'v. Paris.
Hildeüber demMeere.
Serbrere (Pic de).
Ariege.
42°37- 34"
9° 44- 04"W.
14 93t ,4
Thon (Pic de).
HauteS-Pyren^cS —
42 44 0S
I 58 4t „
1550,9
Trabcssvu (Pic des).
Pyre'ne'c« orient.
42 39 20
0 19 47 „
1315,z
Trois Seigneurs (Pic de).
Ariege.---
42 49 23
0 51 34 „
> 11 °,s
Troumvuse.
HauteS-Pyre'ne'eS —
42 43 23
2 >2 05 „
1583,2
Tue de laCvurate.
Ariege.
42 SS IS
l 04 3l „
729,g
Tue de MaupoS.
Haute-Garonne.
42 42 07
I 47 33 „
159 ,§
TucdeSerhat.
Ariege.
42 48 23
t 22 39 „
1413,z
Bignemale.
HantcS-Pyre'neeS —
42 46 29
2 29 08 „
lS92,i
BiScvS (Pic de).
Desgleichen.
42 SS II
2 24 29 „
1098,g
Wie in den Alpen, so finden sich auch in den Piräneen Glätscher,aber sie haben hier nicht die ungeheüre Ausdehnung wie dort, auchsenken sie sich nicht, wie in den Alpen, in die Thäler hinab, sondernruhen auf den nördlichsten Hängen der höchsten Berge, ganz besondersin der Richtung des Gcbirgskammes. Sie sind meistens außerordentlichsteil geneigt und von breiten, tiefen Spalten zerrissen. Nur in denhöchsten Regionen der Central-Piräneen treten die Glätscher auf, wo sieisolirte Massen bilden, namentlich in dem Abschnitt zwischen dem Garonne-und dem Ossau-Thal, an der Maladetta, am Mont-Pcrdu, an derVignemale rc. Die mittlere Höhe der Schneegränze an den nördlichenAbhängen der Piräneen beträgt I35lsi bis 14l>ü^ (s. I. Bd. S. 219).
Corsika ist von einem hohen Gebirge durchaus angefüllt; diehöchsten Spitzen desselben sind der Paslia-Orba, Lat. 42" 2V' 35" N.,Long. 6" 32' 36" 0. Paris 1351^- und der Monte Cinto, Lat. 42°22' 45" N., Long. 6° 36' 33" O. 1342«,, über der Meeresfläche. NächstCorsika ist die Comarguc die größte Insel Frankreichs im, oder viel-mehr am Mittelländischen Meere, in sofern man geneigt ist dies, vonden Alluvionen der Rhone gebildete „Delta" von Frankreich, in die Klasseder Mecrinscln zu rechnen. An der Küste der Provence sind noch diegranitischen Znscln von Hyöres zu bemerken. - Die einzigen Inseln ander Atlantischen Küste von Frankreich, auf welche die Aufmerksamkeitgelenkt zu werden verdient, sind Olörou, R«, Dien, Nvirmoutier,Bellc-Jle und Oucssant, doch minder wegen ihrer Größe, als wegen derForts und Leüchtthnrme, die auf denselben errichtet sind, zur Vertheidi-gung der Küste und zur Sicherheit der Schifffahrt.
Flusse.
Die geographische Stellung Frankreichs gegen den übrigen Theil desKontinents von Eüropa und gegen die beiden Meere, welche es auf dreiSeiten berühren, bringt es mit sich, daß dieses Land nicht einen eüro-päischcn Hauptfluß besitzt. Nichts desto weniger ist die Bewässerung durchdie größeren Flüsse und ihre Nebenflüsse, so wie durch die Küstcnflüsse soglücklich, daß mau sagen kann: Frankreich sei von einem großen Wasser-straßen-Netz überzogen, das >33 schiffbare Flüsse zählt, die eine Fahrbahn