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Eüropäisches Staatensystem.
Wenn man diese Liste in Absicht auf das Verhältniß der Geschlechteraufmerksam durchgeht, so findet sich, daß nicht in allen Departementsdas weibliche Geschlecht das Übergewicht besitzt; doch zeigt sich ein Über-gewicht des männlichen Geschlechts nur in 21 Departements, nämlich inden beiden Alpcn-Dcpartemcnts, in dcrArdvche, Ariege, Ande, Aveyrvn,Eher, Corroze, Corse, Drome, Gar, Gers, Landes, Lvzorc, Nisvre,Pyrvnves-orientales, Seine, Tarn, Var, Naucluse und Haute-Vicnnc,d. i.: also ungefähr in dem vierten Theil aller Departements.
Sieht man ab von dem Departement der Seine, dessen Bevölkerungdurch die Stadt Paris so überaus hoch geschraubt ist, so crgi'ebt sich alsabsolut und relativ volkreichstes Departement das Nord-Departement-Die absolut-geringste Bevölkerung ist in den Hautcs-Alpes; die relativ-geringste in den Basses-Alpcs. Die mittlere Volksdichtigkeit Frankreichstreffen wir im Jura, und mehr als die Hälfte aller Departements,nämlich 47, bleiben hinter dieser mittlern Dichtigkeit zurück. Wenn dieDepartements nach ihrer Lage im Innern und längs der Gränzen grup-pier werden, sv erkennt man, daß die des Innern die geringste Volks-dichtigkeit haben, denn hier leben IIS« Menschen auf dem Naume einerFlächcnlieue, während in den Departements der Landgränzcn 1229, undin den Küsten-Departements 1404 Individuen auf derselben Fläche gezähltwerden. Diese Volksdichtigkeit ist jedoch ungleich vertheilt. In denKüsten-Departements längs des Mittelländischen Meeres kommen nur892 Individuen auf eine Quadratlieue, in den Küstenlandschaftcn amEnglischen Kanal dagegen 2234. So ist die mittlere Bevölkerung längsder Landgränze von Italien auch geringer, als in Frankreich überhaupt,nämlich 899; andrerseits finden wir die größte relative Bevölkerung derGränzländer in den Departements längs der deutschen Gränze, wo sie2288 Individuen auf 1 Quadratlieue beträgt.
Die Zahl der Gemeinden, in welche Frankreich eingetheilt ist, ergabsich für das Jahr >835 zu 37,234, wie bereits oben nachgewiesen wordenist. Allein diese Zahl schwankt von einem Jahre zum andern, durch Ab-trennung oder Wiedervereinigung, je nach den Lvkalbedürfnissen, welchegesetzlich nachgewiesen sind. Daher kommt es, daß man im Jahre 1836achtzehn Gemeinden mehr zählte ^). Ordnet man die Gemeinden, aufGrund ihrer Bevölkerung, in zehn Klassen, von denen die erste Klassedurchweg als die der Land-, alle folgenden aber kls städtische Gemeindenzu betrachten sind, so crgiebt sich die Vcrtheilung der Volksmenge in dieverschiedenen Gemeinden folgender Maßen:
Zahl der Communen. Bevölkerung.
Iste Klasse, unter 3000 Jnw.. . . 36,15«. 25,301,683.
2te >, von 3«««— 400« Jnw.. . 535. 1,825,053.
3te „ >, 4000— 5000 „ . . 174. 766,868.
4te >, >, 5000—10000 » . . 274. 1,883,117.
») Einer änilliche» Nachweislina von, Jahre 1830 zufolge gab eS in dieser Epoche 37,187Dorfgemeinden und 1377 Stadtcvmmnnen, davon 86 Departemcnrs-Hauptstädtc »ül demSitz einer Präsektur, und L7r Arrvudinementd-Hauptstädte mit dem Sitz einer »uter-präsekturi von de» übrigen 1016 Ortschaften waren 540 kleine Städte und 476 Flecken.