Frankreich.
101
Einfuhr.
1836. Ausfuhr.
Werth in Millionen Franken.
Rohe Halste aller Art . .
19°/.°
Franzbranntwein ....
16'/.
Lcinenzeüg aller Art. . .
18'/.
Färberröthe . . . . .
13'/,
Indigo.
15'/.»
Porcellan ....
19
Steinkohlen.
14'/-
Uhrmacher-Arbeiten , . .
9
Leinen- und Hanfgarn . .
11°/.°
Raffinirter Zucker . . .
8°/.»
Kupfer.
II'/,
Glas- und Krystallwaaren.
8°/.°
Ertrag der französ. u. fremd.
Lcincngeräth u. fcrtigeKleider
8'/-
Fischerei.
11
Öl- u. Tafelsrüchte, Sämereien
8'/-
Kaffee.
10°/.°
Oliven - undKvrnervl, Feder-
Hornvieh,Schaafe ».Schweine
7°/.»
vich-Fett .....
7'/-
Blei, rohes Metall . . .
7-/.°
Parfümcricn.
7'/,
Taback.
7'/.°
Modewaaren.
5'/.,
Gußeisen und Stahl. . .
6'/-
Papier, weißes und buntes .
5'/-
Haar aller Sorten . . .
6'/.°
Hornvieh,Schaafe u.Schwcine
. 4°/..
Faß- und Stabholz . . .
6
Eisen-, Stahl-, Kupfer - und
Pferde..
Brvnzcwaaren ....
4st.
Roher Lein und Hanf . .
5V.°
Maulthierc.
4V»
Reis.
4°/.°
Chemische Produkte . . .
4-/-
3-nk.
4'/-
Bücher.
4'/.
Andere Produkte ....
127'/.
Plaque.
4'/-
Ankere Produkte ....
93
Total der Einfuhr 1836
564-/°
Total der Ausfuhr 1836
629
Vergleicht man die Jahre 1825 und 1836, so findet man, daß derHandelsverkehr, im Ganzen genommen, bedeutend erweitert worden ist.Der Verkehr mit den übrigen eürvpäischcn Staaten ist um 361 Millionenim Werth, oder fast um die Halste gestiegen; der Verkehr mit Afrikaum 18 Millionen, oder um zwei Dritthcile; mit Asien um 39'/, Mil-lionen, oder um mehr als das Siebenfache; mit Amerika um 225 Mil-lionen, oder beinahe das Doppelte; hinsichts der Kolonien und derFischereien ist die Zunahme 22 Millionen, oder der fünfte Theil, gewesen.Überhaupt hat sich der allgemeine Handel Frankreichs in den zehn Jahrenvon 1825 bis 1836 um 668 Millionen Franken, oder um die Halste desWerths, welchen er 1825 erreichte, vermehrt. In diesem Jahre belief ersich auf 126V Millionen; 1836 ist er auf 1866 Millionen gestiegen.
Stellt man das Jahr 1836 mit der blühendsten Epoche der Restart«rativns-Zciten ferner in Vergleich, so findet sich, daß Frankreich in seinenvornehmsten Vcrbrauchsartikeln vom Auslande jetzt zwei Mal mehr Waa-ren bezieht, als damals. Ebenso verhält es sich mit der rohen Baum-wolle, dem Bauhvlze, den Rohhaüten, dem Lein- und Hanfgarn, demEisen Blei; es verhält sich so mit den Steinkohlen, dem Faß- und
Stabholz, den Erzeügnissen der Fischerei und mit andern Artikeln mehr.Die inheimische Produktion hat die Einsuhr an rohem Lein und Hanf»so wie an Seide und Zucker, nur um '/» oder '/- erhöht. Dagegen hatsich die Einfuhr der Wolle mehr als verdreifacht, und die des Zinksist bis auf das Siebenfache gestiegen. Einige Artikel, namentlich Lein-