Frankreich.
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nahen, namentlich im Park. 24,817 Z., die bcdcütcnde Manufakturenund Fabriken in Wolle, Baumwolle, Kattun, Musselin, Seide, Hüten,Wachs, Leder, Spielkarten, Pappe, Senf und physikal. Instrumentenunterhalten, Färberei, Wein- und Gartenbau, Blumenzucht und bebrü-tenden Wein-, Produkten- und Fabrikatenhandel betreiben. Dijvn istder Sitz eines Bischofs, eines königl. Gerichtshofes und vieler Unter-richts-Anstalten: Universitäts-Akademie, kvnigl. Collvge, Priester-Seminar,Kunstschule, Hebammenschule, Urkundenschule und Gewerbeschule; es be-stehe» hier außerdem eine Akademie der Künste und Wissenschaften, eineGesellsch. der Jurisprudenz, bvtan. Garten, Observatorium, Bibliothek,Bildergallerie und Museum alter und neuer Monumente. — "Bcaune,St. an der Beauzvise, gut gebaut; 10,678 I.; Tuch- und Messerfabr.,sehr wichtiger Weinhandel, der sich um einen jährlichen Absatz von40,000 Stück Faß bewegt; Collsge, ansehnliche Bibliothek, prachtvollesHospital. — *Chatillvn-sur-Seine, St., 4430 I., sehr gewerb-reich, Woll-, Baumwoll- und Lederfabr., besonders bedcütender Handelin Eisenwaarcn, von deren Fabrikation in den nähern und fernern Um-gebungen Chatillon der Mittelpunkt ist; auch Handel mit lithographischenSteinen; Handelsgericht; Collvge, kl. Bibliothek. — »Semur, St. amÄrmerem,, 4035 I., lebhafter Verkehr in Produkten; College, kl. Biblio-thek. — Auxonne, feste St. am linken Ufer der Saone, 5500 I.,ansehnlicher Getreide-, Mehl- und Mclonenhandel. College, kl. Biblio-thek, Arsenal, Stückgießcrci. JS-sur-Tille, St. am Jgnvn, 1600 I.,Droguct - und Hutmanufakt., viele Hütten- und Hammerwerke. Nuits,St. am Mcuzin, 2600 I., die, außer Woll - und Papicrfabrikation, einengroßartigen Weinhandel betreiben; Handelsgericht. Saint-Jean-de-Losne, St. an der Saune, wegen ihres ausgebreiteten Käsehandelsbekannt. Selongey, St. an der Venclle, 1650 I., Weinbau, Pferde-nnd Ziegenzucht. Viteaux, St. an der Brenne, Wollhandel und Tuch-fabriken. Montbard, St. an der Brenne, 2100 I., Niederlage derWaaren, welche auf dem Kanal von Burgund verschifft werden; ersteStammschäfcrei in Frankreich. Diese kl. St. ist Buffvn's Geburtsort.Saulieu, St., 3100 Z., Getreide- und Holzhandel; College; Vau-ban's Geburtsort. Andere kl. Städte sind: Granccy le Chateau;Seurre an der Saöne; Avreh le Duc am Arroux; Flavigny amLozerain, u. n. a. m. Fontaine-frantzaise, Fl. an einem Zufluß derDingenne, Hochofen, Brauereien, Töpferwaaren. Pellerp, D. amDignvn, mit einer landwirthschaftlichen Musteranstalt. Pvmard, Vv-^nay und Citeaux, Dörfer, letzteres eine vormalige Abtei, wo derbeste Burgunder Wein wächst.
21. Departement der Cütes-du-Nord (Nord-Kutten).
. Im westlichen Frankreich und einen Theil der Bretagne bildend,^anzt gegen N. an den Kanal, gegen O. an Jlle-und-Nilaine, gegenS- an Morbihan und gegen W. an Finistvre. Die Oberfläche besteht8um sechsten Theil aus Bergland. Ackerbau 411,379; Wiesen 54,516;Waldungen 40,539; Gärten 5532; Gebüsch 5; vermiscl'te Kulturen 3;Heideland 129,635; Teiche 1495; Gebaüde 3301; steüerpflichtiger Boden