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Eürvpäi sches Sta atensystein.
um in's Exil zu gehen. ° Anrauches, St. unfern der Küste, 7690Z., Getreide- und Ciderhandel; College, botan. Garten, öffentl. Biblio-thek. — '^Mortain, St. an der Cance, 2521 I., Töpferei, Spitzen-klöppclei, Mineralquellen; College. — Mont-Saint-Michcl, kl. St.mitten in den Lagunen, mit einem festen Schloß, welches zum Aufent-halt von Staatsgefangenen dient. Granville, Seestadt und Hafen,7900 I., wichtige Rhederei und Schifffahrt auf den Wallfischfang in derBaffinsbai und im großen Ocean, und nach den Kolonien, sehr lebhafteKüstenschifffahrt und Austcrnfang; Navigationsschule. Tour-la-Ville,
D., mit Spiegelfabrik. Nillc-Dieu-les-Pveles, D., mit starkemGewerbebetrieb, insbesondere in Kupferwaaren. Chaussey, Eiland-gruppe mit Granitbrüchen.
50. Departement der Marne.
Im östlichen Frankreich, zwischen den Depart. der Ardcnnen im N.,Meuse oder Maas und Hautc-Marne im O., Aube im S., Seinc-und-Marne und Aisne im W. Ein Bestandtheil der Champagne, und zwarder eigentlichen Champagne, des Chalvnnais und des Rvmois. Acker-land 614,825; Wiesen 38,451; Weinbau 18,495; Waldungen 78,901;Garten 7106; Gebüsch 2172; vermischte Kulturen 2; Heiden, Hütnngcn16,961; Teiche rc. 3728; Gebäude 2945; steuerpflichtiger Boden über-haupt 783,589; unbesteüertcr 33,448; ganze Grundfläche 817,037 Hect.
»"Chalonö-sur-Marne, Lat. 48° 57' 22" N., Long. 2° 1' 18"O., Höhe 78t,§ ghxx dem Meere, ziemlich regelmäßig gebaute St., Bi- >schofssitz, mit großer Kathedrale, die, nebst dem Stadthause, dem Prä- >fektur- und dem Gebäude der Gewerbeschule angeführt zu werden ver- ^dient. 12,952 I. Lein-, Hanf- und Wollenwebcrei, wichtiger Handel,besonders mit Wein. College, theologisches Seminar; eine ausgezeichneteGewerbeschule, in der 450 Schüler auf Staatskosten unterrichtet undunterhalten werden; Gcsellsch. des Ackerbaus, Handels, der Künste undWissenschaften, öffentl. Bibliothek, Naturalien-Kabinct; botan. Garten,bei dem auch öffentl. Vortrüge über Pflanzenkunde gehalten werden.^Epernay, St. am linken Ufer der Marne, 5457 I. Töpferei, ganzbesonders aber Weinbau und Weinhandcl; Collvge, Schule für praktischGeometrie und Zeichenkunst, Bibliothek; berühmte Höhlen im Kreidc-fclsen, welche als Weinkeller benutzt werden. — "Reims (ohne h), St-am rechten Ufer der Vesle, die größte St. des Depart., ErzbischofsD' ,Bcmerkenöwcrth find hier: die prachtvolle Kathedrale, die zu den ausge-zeichnetsten Werken gothischer Baukunst in Eüropa gehört, das Präfckt»t-gebaüde, und die Felsenfester in der Kreide, die, wie in Epernay, 6»^'Aufbewahrung der Weine dienen; die Statue Ludwigs XV. auf de>»Kvnigsplatz, viele römische Altherthümer; 38,359 I., große Wolle»'waaren-Fabriken, besonders in Kaschmirs und Shawls (jährlich werde»280 bis 300,000 Kilogr. Wolle verbraucht), Färberei, Töpferei,und Weinbau, Handel mit Fabrikaten und Champagnerwein. Collegemedicinische Schule, botanischer Garten, Museum, öffentl. Bibliothek. ^»Sainte-Menohould, St. an der Aisne, 3962 I., Spitzcnfabrikc'OHolzhandel, Cvllvge. In diesem Orte wurde Ludwig XVl. erkannt, <u