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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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EüropäischeS Staatensystem.

steüerpflichtiger Boden überhaupt 492,534.^; unbesteüerter 22,333.»;ganze Grundfläche des Drpart. 514,868., Hcctaren.

«»La va l, Lat. 48° 4' 24" N., Lang. 3° 7' W., St. an derMapenne, 17,800 Z., die sehr bedeutende Leinwandfabrikat, betreiben.Cvttöge, öffentl. Bibliothek. — Mapenne, St. am Flusse gl. Namens,9782 I., deren Hauptgewerbc ebenfalls in der Fabrikation von Leinwandund leinenen Waaren besteht, während in den Umgebungen Eisenhütten-werke im Betrieb stehen; College, Handelsgericht. — ^ Ch a tea u - Gvn-thier, St. an der Mapenne, 6226 Z., Leinen - und Hanfgarn-Spin-nerei, welche die Weberei des Depart. versorgt. Bad. College, ökon.Gcscllsch. — Ernve, St. am Flusse gl. Namens, 4680 I., lebhafterBetrieb der Leinweberci, die überhaupt den wichtigsten Zweig der tech-nischen Kultur im Mapenne-Departem. bildet. Lassap, St., 3000 I.Ambrieres, St., 2300 I. Argentre-svus-Laval, D. mit schwar-zen Marmorbrüchen. Sanges, D. mit bemerkenswcrthen Höhlen.

53. Departement der Meurthe.

Zm östlichen Frankreich, zwischen Musette im N., Bas-Rhin im O.,Nvsgcs im S. und Meuse im W., gebildet aus Lotharingischen und Be-standtheilen der drei Bisthümcr Metz, Tvul und Verdun. Ackerland303,636; Wiesen 71,851; Weinberge 16,371; Waldungen 116,209;Gärten 6236; Gebüsch 109; verschiedene Kulturen 23; Heilungen, Hei-den 6171; Teiche rc. 3417; Baulichkeiten 1877; steuerpflichtiger Bodenüberhaupt 525,930; unbesteüerter 82,992; ganze Grundfläche 608,922Hcctaren.

6*Nalicp, Lat. 48° 41' 31" N., Long. 3° 51' 0" O,, Höhe 142«,«über dem Meere; St. am linken Ufer der Meurthe, bestehend aus derAlt- und Ncüstadt, die eine der schönsten Städte Frankreichs ist, mitgroßen, regelmäßigen Plätzen, darunter der Königsplatz, und mehrerenPrachtgcbaüdcn, wie das Präfekturgebaüde, das Rathhaus, das Schau-spiclhaus, das Hospital. Sitz eines Bischofs und eines königl. Gerichts-hofs. 31,445 I. Lebhafter Gewerbebetrieb in sehr vielen Zweigen dertechnischen Kultur, vorzüglich berühmte Wachslicht- und Ligneur-Fabri-kation. Ansehnlicher Handel. Universitäts-Akademie; Collage; medici-nische und Hebammenschule; königl. Forstlehranstalt; Taubstummen-Znsti«tut; königl. Gesettsch. der Künste und Wissenschaften, ökonom. Gesettsch.;Bildcrgatterie, öffentl. Bibliothek, botan. Garten und Naturalien-Kabi-nct. Pferderennen in der ersten Hälfte des Augustmonats für die öst-lichen Departements. In Nancy wurde der Orden der BarmherzigenSchwestern 1652 gestiftet. — '^Chatean-Salms, St. an der Seilte,2621 Z., ökonom. Gesettsch., Salzwerk. Andere Salinen - und Steinsalz-werke im Arrondissemcnt Chateau - Salms sind zu Dieuze, St. an derStille, 3780 I., Moyenvic, Marsal und Vic, St. ebenfalls ander Seilte. — ^Lunvville, schön gebaute St. an der Meurthe, mitvielen Prachtgebaüden, 12,798 I. Stahl-, Fayence- und Thonpfeifcn-Fabrikat.; Collvge, ökonom. Gesettsch. J„ Lunvvitte ward am 9. Febr.1801 zwischen der französischen Republik und dem dcütschcn Reiche derFriede geschlossen, welcher dem letzter» das ganze linke Rheinufer kostete