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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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229
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Fr«ukreich.

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unterhalten, auch Safranbau treiben, vorzüglich aber von den Arbeitenfür die Marine, der Fischerei und dem Küstenhandel leben. Als dieEngländer und Spanier im Jahre 1793 Toulon eingenommen hatten,und die republikanische Regierung von Frankreich diesen wichtigsten Kriegs-platz am Mittelländischen Meere wieder zu erobern beschlossen hatte,wurde bei der Belagerung der Name Napoleon Bonaparte's zum erstenMal bekannt; da begann die merkwürdige Laufbahn des einfachen Artil-lerie-Offiziers zum größten Mann seines Zeitalters, zum Beherrscher dereuropäischen Welt. — Lorgues, St. am Argens, 5290 I., wichtigerÖlbau. Frvjus, Seestadt an der Mündung des Argens, einst dergrößte und berühmteste Hafen Galliens am Mittelländischen Meere, jetztverödet. Bischofssitz; 3290 I.; Südfrüchte, Sardellenfischerei, Handelmit Rohrarbeiten; theolvg. Seminar. Hier schiffte sich Napoleon am27. April 1814 ein, als er nach Elba ging, und am 1. März 1815-landete er in dem nahe gelegenen kleinen Hafen Cannes (St. mit 4299I., die Südfrüchte, Öl und Wein bauen und Fischerei treiben), um nochein Mal sein Glück zu versuchen. AntibcS, Seest. und Festung, 5200I. Sndfrüchtcbau, Sardellen- und Thnnfischfang; Küstenhandel; gewöhn-licher Einschiffnngsvrt zur Überfahrt nach Corsika; Navigationsschule.St. Trapez, St. und Hafen am Golf von Grimaud, Citadelle; 3500 I.Schiffbau, Thunfisch-, Sardellen- und Korallenfischerei; Navigations-schule. HivreS, St. unweit der Küste, 7700 I., die bedeütenden Gar-ten- und Südfrüchtebau treiben. Hiöres ist durch sein mildes Klimaberühmt, und darum ein Sammelplatz vieler kranken Nordländer, diein den Orangen- und Citronenhainen der Umgebungen neües Leben ein-schlürfen. Man baut bei Hiöres das Zuckerrohr, und der Bambu istangepflanzt worden. Die hiörischen Inseln, bestehend aus drei größer»(Pvrguervlles, Pvrtcrvs, Titan oder du Levant) und einigen kleinen Eilan-den, sind wenig angebaut. St. Marimin, St. am Argens, mit einerprachtvollen Kirche, 3900 I., Bibliothek. St. Barjots, St. in rei-zenden Umgebungen, die eine große Menge Landschaftszeichner anziehen;3209 I., die einen blühenden Ackerbau treiben. Ollioules, St. unferndes Meeres, westlich von Toulon, 3090 I. Südfrüchte.

81. Departement Üaucluke,

Im südöstlichen Frankreich zwischen Drvme im N., Basses-Alpesim O., Bouchcs-du-Nhvne im S. und Gard im W., bestehend aus demCvmtat Venaissin, einem Theil der Provence, und dem FürstenthumOrange. Ackerland 157,738.;»; Wiesen 6,201.«;; Weinbau 28,594.,7;Waldungen 62,411.0.; Obst - und andere Gärten 5546.2,; Gebüsch 2717.^;verschiedene Kulturen II.,9, Hütungen 67,760.9«; Teiche rc. 162.9»;Gebaüde 1048.s»; steüerpflichtiger Boden überhaupt 332,192., 7; unbe-fteüerter 15,184.,;; ganze Grundfläche des Departem. 347,377-92 H"t-

*-Avignon, Lat. 43° 57' 8" N., Long. 2° 28' 15" O., St. amlinken Ufer des Rhone, über den hier eine sehr lange, hölzerne Brückeführt; unter den öffentlichen Gebaüden ist der alte päpstliche Patlast, dieKathedrale, das Jnvalidenhaus und das neüe Theater bemerkenswerth.31,786 I., deren Hanptgewerbe in Garten-, Obst-, Wein- und Sei-