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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Britisches Reich. — Europäische Länder.

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Gesammtheit des Fließenden von Yorkshire abführt. Der Lauf des Trentist von Süden nach Norden, der Lauf der Onse, gerade umgekehrt, vonNorden nach Süden gerichtet.

3) Die Sever» hat ihre Hcimath in der Welschen GrafschaftMontgomcn), am Fuß des Berges Plinlimmvn. Anfangs gegen Nord-vstcn fließend, wendet sie sich beim Austritt aus den Gebirgen des Für-sten! hums, nachdem sie den Bcrgstrom Wyrnwy aufgenommen hat, gegenOsten, strömt bei der alten Stadt Shrewsbur» vorüber, und nimmt danneine südliche Richtung an, die sie bis zur Mündung beibehalt, die eben-falls eine mccrbuseuai'tige Erweiterung bildet, aus der endlich der Bristol-Kanal cntstebt. Zhr wichtigster Nebenfluß ist die Wye, welche ebenfallsin Wales, der Severn-Qnclle dicht benachbart, entspringt. Neben meh-reren anderen Flüssen nimmt sie zwei auf, welche den Namen Avonführen. Beide vereinigen sich in Glouccstershire mit der Scvern, dereine unterhalb der Stadt Worccster, der andere in der breiten Mündungdes Flusses, der bis zum Einfall dieses Avon eine Stromlänge von 213engt. oder 46 deütschen Meilen besitzt.

Zahlreich sind die kleineren Flüsse Englands, die sämmtlich wegenihrer Schiffbarkeit mehr oder minder von kommerzieller Wichtigkeit sind.

Zum Deutschen Meere fließen: Die südliche Ouse, welche dieGrafschaften Bncks, Bedford, Hnndington, Cambridge, Suffolk undNorfolk bewässert, und, eben so der Witham, in Lincolnshire, in denbreiten, seichten Meerbusen sich ergießt; die Tees und die Tyne inden nördlichen Grafschaften Durham und Northumbcrland; der Tweed,der Gränzflnß zwischen England und Schottland.

Unter den kleineren Flüssen, welche der Irischen See zufließen, sindganz besonders bemcrkenswcrth: — Der Eden, der schöne Bcrgstromvon Westmoreland und Cumberland, der in den Meerbusen Solway fällt,und der Mcrsey, in Lincolnshire, an dessen Mündung das große Han-dels-Emporium Liverpool steht. Überhaupt sind die Mündungen derEnglischen Flüsse der Standort der großen Handelsplätze: so London ander Themse; Hüll am Humber; Newcastle an der Tpne; Bristol unsernder Severn.

Was die strömenden Wasser Schottlands anbelangt, so sind dieselben,weil dieser Theil Großbritanniens schmaler als England ist, noch kürzer,und mehrentheils reißende Bergströme, welche, außer in ihren Mündun-3kn, geringe kommerzielle Bedeütung haben.

^ Zn's Dcütsche Meer ergießen sich, von Süden nach Norden gezählt:

schon bei England erwähnte Tweed; sodann der Forth, der Tay,und der Spey; und unter den an der Westküste mündenden" uffe» »st uur der Clyde .bemerkcnswerth.

Don den Landseen ist bereits oben gesprochen worden.

^ein Land Eüropa's hat an seinen Küsten verhältnißmäßig so vieleg. "rdusen, Baien und Buchten, als Großbritannien, keines so vieleg's und sichere Hafen; selbst am Gestade des Englischen Kanals, wo-i ^ gegenüber liegenden französischen Seite nicht ein einziger HafenSchutz und Sicherheit gewährt, öffnen sich die vor-u >chen Hafen Portsmonth, Plymouth und Tor Bay. Die größeren