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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Britisches Reich. — Europäische Länder.

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und Wvllenwaaren-, besonders Teppich-Fabriken, bebrütender Handel vomhiesigen Hafen nach der Ostsee. — Falkirk, Fl. am Carrvn, 12,743 I.;stark besuchte Viehmärkte, außerdem beträchtlicher Handel mit Korn,Baumwollen-, Leder- und Eisenwaaren. In der Nachbarschaft, am Car-ron, befinden sich die größten Eisenwerke Schottlands, und die Steinkoh-lenlager zwischen Falkirk und Glasgow gehören zu den ergiebigsten inganz Großbritannien.

31. — Sutherland, gränzt auf drei Seiten an's Meer, auf dervierten, gegen Süden, an die Grafschaft Ross. *Dornoch, Fl. undHafen an der östlichen Küste, nur mit 504 Inwohnern.

32. — Wigtvn, oder We st-G a llo w a y, zwischen dem Meereund den Grafschaften Ayr und Kirkcudbright. -'Wigton, Bor. undHafenort an der Bai gl. Namens, 2337 I. — Port Patrick, St. ander Irischen See, 2239 I. Überfahrt nach Irland, Schiffbau, Handelmit Hornvieh und Pferden, Seebad. Südlich davon ist das VorgebirgeMull os Galloway, von dessen Höhe man die irländische Küste erblickt.— Stronraer, Fl. an der Bucht Loch Ryan, 3321 Z.; lebhafterHandel vom hiesigen Hafen nach den Baltischen Ländern, besonders mitKorn, auch giebt es hier beträchtliche Leinwand- und Baumwollen-Manu-fakturen, und einträglich ist der Härings- und Austernfang.

4. Das Königreich Irland.

I. Die Provinz Leinfter.

1. — Sarlvw, gränzt an Kildare, Wicklow, Werford, Kilkennyund Queen's County. -'Carlow, Bor. am Flusse Narrow, 8035 I.;Wollenzeügweberei, bebrütender Handel mit Korn, Mehl, Butter undKilkenny-Steinkohlen nach außerhalb, kathol. Bisthum und Seminar.

2. — Dublin, zwischen Wicklow, Kildare, Meath und dem Iri-schen Meere. -'Dublin, Hauptstadt des Königreichs, in Lat. 53° 23'13" N., Long. 8° 40' 45" W. Paris (das Observatorium), in einerÜ'uchtbaren Ebene, unfern der Mündung des, die St. durchschneidendenLissey-Flusses, in die Bucht von Dublin, nach London die volkreichste,und ohne Zweifel die schönste Stadt in den eüropäischcn Ländern desbritische,, Ncichs, mit 204,155 I. im Z. 1831, davon °/z Katholikenfind. Prachtvolle Gebaüde schmücken die größtentheils breiten, regelmäßi-gen Straßen und die großen, geraümigen Plätze, unter denen der Stcphans-^ree» der größte in Großbritannien und Irland ist, verziert mit einerStandsaüle Georg's II., sodann Merivn Sguare mit einem herrlichenSpringbrunnen u. m. a. Unter den Kirchen zeichnet sich die ehrwürdigegothische Kathedrale von St. Patrick, die Kathedrale Christchurch, die

'"hol. Metropolitan-Kapelle u. v. a., unter den übrigen öffentlichen Ge-bilden das Schloß, die Kasernen, das Zeüghaus, die Börse, das Zoll-,us Posihaus, die Bank (das alte Parlamentshaus), der Gerichtshof und

Rathhaus aus. Dublin ist der Sitz einer Universität, die mit allenforderlichen Hülfsanstalten reichlich ausgestattet ist, zugleich mehrererr'iicnschaftlichcn und Wohlthätigkeits-Gescllschaften. Es ist der Sitz des-orv-Llcutenants oder königl. Statthalters von Irland und aller höheren