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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Das russische Reich.

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Ossa, Ochansk, Ssolikamsk, Tscherdün, Schadrinsk, Kamüschlow, Jrbit,Jekaterinburq und Werchvturije eingetbeilt. Sein Areal beträgt etwa5996 bis 5997 QM., sie Bevölkerung 1,488,800 Seelen. In diesenGouv. giebt es viele reiche Bergwerke.

Perm, Gouvernementsstadt, am Einfluß der Jaguschicha in dieKama, unter 58° 1' Br. und 74° 6' L.. in einer schönen und vvrtheil-haften Lage, 10,286 I.; Sitz mehrerer Behörden, 9 Kirchen, i Kloster,Gymnasium, großer Marktplatz, Kaufhaus, 16 Fabriken, bedeutenderHandel und Stapelplatz für die Erzeugnisse des Urals. Kungur, St.im Winkel vom Einfluß des Iren in die Ssüliva, 8388 I.; 5 Kirchen,

1 Kloster, Kaushof, Gerbereien, Seifensiedereien, lebhafter Handel. Inder Nähe liegt die berühmte kungur'sche Höhle. Krassno-Ufimsk,befestigte St. am rechten User der Ufa, 2079 I. Ssolikamsk, St. amAusfluß der Uffolka in die Kama, 2984 I., die sich hauptsächlich mitGerberei, Salz- und Seifensiederei abgeben, 5 Kirchen, 2 Klöster.Tscherdün, St. am linken Ufer der Kolwa, die hier die Wüscheraaufnimmt, unter 60° 24' Br. und 73° 44'L., einst Hauptsitz biarmischerFürsten, . 3084 I.; 6 Kirchen, 2 Klöster, Gerbereien, Handel. Scha-drinsk, St. zur Linken des Jsset, unter 55" 53' Br. und 81° 21' L.,3i46 I.; Gerbereien und Seifensiedereien. Dolmatow, Städtchenzwischen 2 Flüßchen, Handel mit Ssibirien. Jrbit, St. an der NÄ'wa,4000 I.; 3 Kirchen, Schule, Hospital, sehr berühmte Messe. Jekate-rinburg (Katherinenburg), bebrütende Bergstadt, am See undFlusse Jsset, theils auf einem Hügel, theils in einer Ebene, unter 56°50' Br. und 78° 14' L., schön und regelmäßig gebaut, 15,779 I.; Sitzeines eigenen Bergwerks, 5 Kirchen, I Kloster, Münzhof. Wercho-kurije, alte St. an der Tura, unter 58° 50' Br., 2851 I.; 5 Kirchen,

2 Klöster, Kaushof, Kornmagazin. In der Nähe — das berühmteHüttenwerk Nishne-Tagilskoi, welches im I. 1826 17,000 I.zählte.

29. Gouvernement St. Petersburg.

Es gehört zum nördlichen Erdstrich und begreift von Finnland dasEhemalige Jngermanland und einen Theil Kareliens, gränzt im N. an«Hnnland, an den Lädoga-See und an das Gouv. Alvnez, im O. andas Gouv. Nowgorod, im W. an den finnischen Meerbusen, an Esth-land und an den Peipus-See, im SW. an das Gouv. Nowgorod, imS. an das Gouv. Pskow, und wird in 9 Kreise, in die von St. Pe-tersburg, Ssofia und Zärskoje-Sselo, Schlüffelburg, Nowo-Lädoga,Dranienbaum, Jamburg, Gdow und Luga eingetheilt. Sein Areal be-trägt nach Arssenjew 784, nach Bulgarin 880 QM., die Bevölkerung585,200 Seelen.

. St. Petersburg, erste Hauptstadt des Reichs, und erste Resi-denz, an der Newä gelegen, die in der Nähe in den Busen von Kron-stadt mündet, unter 58° 23' Br. und 47° 59' L., wurde im I. 1703von Peter dem Großen auf einen lockeren und feüchten Boden gegrün-det. Beinabe die Hälfte der Stadt ist von der Newa und deren Haupt->>s^en, ein Viertheil vom finnischen Meerbusen, das Übrige von freiemA.de umgeben. Die Gestalt St. Petersburgs ist ein unregelmäßigess^"teck, welches, wenn es von 2 beinahe senkrecht auf einander stehen-den Linien durchschnitten wird, von W. nach O. 12 Werst lang undu»«r n Werst breit ist. Die Stadt wird in 12 große Stadtviertel ein-