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Eüropäisches Staatensystem.
Nowosübkow, Sstarodub, Shurash und Mglin eingetheilt. Sein Arealbeträgt 1166, nach Ärssenjew 956 QM.» die Bevölkerung 1,306,666Seelen.
Tschernigow, Gouvernementsstadt, am linken Ufer der Deffua,auf einem Hügel, unter 51" 29' 25' Br. und 48° 59' 23" L., ist alt,hat I.; 18 Kirchen, 2 Klöster, Bischofspalast, Waisenhaus, Se-
minar, Gymnasium, Kreisschule, Jeichnenschule, Gouvernements-Bibliothek,2 Fabriken. Koselez, St. am rechten Ufer des Osster, unter 50° 55'Br. und 48" 48'L., 3749 I.; Kathedrale, mehrere andere Kirchen,Kreisschnle. Njeshin, wohlgebaute St. am Linken Ufer des Osster,unter 51° 3' Br. und 49° 35' L., mit Graben und Wall 18,312 I.;Kathedrale, mehrere andere Kirchen, Lyceum mit einer Bibliothek, Kreis-schule, Alexander-Schule (der Griechen, deren es hier sehr viele giebt),berühmter Markt (vvm 28. Januar bis l.März) und bedeutender Han-del mit Pelzwerk, Saffian, Juften, Leinwand, Taback rc. Korolewezoder Krolewez, St. mit mehreren Kirchen, Kreisschule und berühmtemMarkt, 6188 I. Gluchvw, St. an einem Flüßchen, 8316 I., früherSitz der Atamans und General-Gouverneure von Klein-Rußlayd. Now-gvrvd-Ssjewersk. St. an der Dessna, unter 52° 1' Br. und 56°56' L., einst Hptstdt. der Statthalterschaft gl. Namens und in ältererZeit des Fürstenthums Sseweiren, 4576 I.; Gymnasium, Kreisschule»ziemlich bedeütender Handel, Jahrmarkt. Sstarodub, mit Wall um-geben, St., unter 52° 35' Br. und 50° 25' L., 9481 I.; prächtige Kircheund Kloster der Raßkolniken, Jahrmärkte. Mglin, St., 6523 J.1Flachshandel.
40. Gouvernement Tula.
Es gehört zum mittleren Theile Rußlands und zwar zur westlichenHälfte, gränzt im N. an das Gouv. Moskwa, im O an Näsan', undeine Strecke lang an Tambow, im W. an das Gouv. Kaluga, im S-an das Gouv. Örel, und wird in 12 Kreise, in die von Tula, Alekssin,Wenew, Kaschira, Odojew, Krapiwna, Bogorvdizh, Jepifan, Äjelew,Tschern', Jefremow und Nowossil' eingetheilt. Sein Areal beträgt 555QM., die Bevölkerung 1,113,566 Seelen.
Tula, Gouvernements- und bebrütende Fabrikstadt auf dem linke»und südlichen Ufer der Upa, unter 54° 11' 25" Br. und 55° 19' 8"ist alt, ward wahrscheinlich von den Baskaken gegründet, bestand früh.^aus 3 Städten, zerfällt noch jetzt in 3 Theile und besaß ehemals bedeu-tende Erdwälle, von denen noch mehrere erhalten sind. Tula hat 51,231^1'27 steinerne Kirchen, 2 Klöster und 8687 Haüser. Unter den KirN^zeichnet sich die Himmelfahrtskirche durch ihren prächtigen Thurm.au»-Zu den Merkwürdigkeiten der Stadt gehören außerdem: das Sen"»^'Gymnasium, Kadetten-Korps, Theater, Exercierhaus, Regierungsgeba» 'der Kaufhof mit soa steinernen Buden, 17 Armenhaüser, Gefäng"^Konnte und 56 Fabriken, unter welchen sich besonders die Geweoxsabrik auszeichnet, wo jährlich gewöhnlich gegen 76,600 Geweb" m25,666 Stück blanker Waffen gefertigt werden. Alekssin, a »einem Hügel am rechten Ufer der Oka, mit 2318 I., die vieltreiben; Bierbrauereien, Stapelplatz. Dubensk, Eisengießerei,lew, St. am linken Ufer der Oka, unter 53° 46' Br. und 53° 5»^"nach Tula der wichtigste Ort im Gouv-, 8818 I., die bebrütenden Ha'"-