Das russische Reich.
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Korczyn, Dorf mit einer uralten Kirche und Überresten einer altenBurg. Wi^lica, St. mit kaum 2VVV I.; alte Kirche mit einem vonWappen umgebenen Glockenthurm. Busko, kleine St. mit berühmtenSchwefel- und Salzquellen, die sehr besucht sind. Auf einem Bergeerblickt man ein schönes Kloster. Szydküw, St. mit 1900 I., worunterviele Juden, Sitz eines Friedensgerichts, alte Burg; in der Umgegendviele Kalkgruben. Pistczow, St. mit 5«0« I., worunter meistensJuden, von der nördl. Seite von Bergen umgeben; Neformate»- undNvrbertanerinnenkirche, Palast mit Park, schöner Springbrunnen. Inder Nähe wird viel Sand- und Kalkstein gegraben.
4. Gouvernement Lublin.
Es besteht aus Theilen der alten Woiwodschaft Lublin und Bclzv»d des Landes Chetm, welche meist zu Ost- und West-Galizien gebortenund dann das Departement Lublin ausmachten , gränzt im R. an Pod-mchien, im O. an das Kaiserthum Rußland, im W. an das Gvuvern.Sandomir, im S. an Galizien, wird in 4 Kreise: Lublin, Krasnyftaw,Hrubieszow und Zamos'o, und in Iv Distrikte: in den von Lublin, Lu-vartow, Kazimierz, Krasnystaw, Chetm, Hrubieszow, Tomaszow, Zamos'ö,^arnogrod und Krasnicki eingetheilt. Sein Areal beträgt 3V5 QM.,vle Bevölkerung nach der Zählung vom Jahr 1833 475,473 Seelen.
Lublin, Gouvernementsstadt, in einer reizenden Gegend, von An-vvhen, Seen und Morästen umgeben, Sitz der Gubernial-Kommission,°es Civil-, Kriminal-, Friedens- und Pvlizeigerichts, schöne DvmkircheUnd mehrere andere Kirchen, u. a. eine evangelische und 1 griechisch-russische Kirche, schönes Rathhaus, 2 Hospitäler, großes Zuchthaus,Polizeigefängniß. 6 öffentliche Plätze, große Brücke von Quadersteinen,sieistl, Seminar, Gubernialschule, I katholisches und I evangelischesAumnat, Bell- und Lancasterschule, Gewerbeschule, Wohlthätigkeitö- undAusik-Verein, Gesellschaft für Beförderung des Ackerbaues, Theater,^Uchdruckerei, Wollenweberei, starker Wein- und Getreidehandel. Lublinohne das Militär über 15,0V0 I., worunter gegen'7000 Juden, waryemals befestigt und eine sehr bedeutende Stadt. BetLyce, St. mit«'"i I- Schlacht am 16. April 1831. Lubartow, St. am Wieprz,b- 0 I.; Slh eines Friedensgerichts, prächtiges Palais mit schönemu^vten. Sästacht am 10. Juni 1831. Kurow, St. mit 1800 I.;
derfabrik, Park. Schlacht am 3. März und 12. Septbr. 1831. Kasi-n 'vrz (Kasimir), St. mit 2560 I. (meistens Juden), in einem schö-L ? Thale, an der Weichsel und von Bergen umgeben; Sitz eines^.^dvnsgerichts, 3 Kirchen, worunter sich die von Kasimir dem GroßenTl„, " Pfarrkirche auszeichnet, verfallene Burg mit einem hohen rundenvoll "s» Schlacht am 10. April 1831. Pukawy, Dorf mit pracht-küna^P^"^ und Park, nebst Orangerie- und Treibhaüsern, schönerden Grotte, kunstvoller hölzerner Brücke, Kapelle rc. Scharmützel0- Febr. und Kampf am 2. März 1831. Opole, Städtchen mitUnd ' Schule, Tuch- und Leinwandweberei. Natozow, mit PalaisFab>-ip Jozefow, St. mit 1240 I.; Leder- und Tuch-
Fest,,,^"' ^-veffen am 15. Septbr. 1831. Zamos'ö, St. und starkedas Militär mit 5000 I.; 4 Kirchen, worunter sich die""t Grabmälern auszeichnet, 2 Klöster, Sitz der Krels-Ulelw^!> -n? und eines Polizeigerichts, schönes Nachhalls, Zeughaus undve Manufakturen. Zwierzyniec, 3 M. von Zamo^o, Dorf mit