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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Eüropäisches Staatensystem.

Anni, alte Hauptstadt-von Armenien, am Arpatschai, und vonFelsen umgeben, mit Wällen und Thürmen, Moschee, christliche Kirchen,einige Buden, Palast, welcher die Wohnung der letzten Könige von Ar-menien gewesen seyn soll.

Achalzich, befestigte Stadt und früher Hptst. eines PaschalikS, amPoscho, von Bergen umgeben, 1I,0«V I., die meistens Kaufleute oderHandwerker sind; 8 Kirchen, Synagoge, Handel. Kntaiss, St. inJmeretien, am Nion, 3905 I. Osuegeti, ebenfalls eine St. in Guria,in einer Ebene zwischen 2 Bächen, früher Sitz der Herrscher von Guria,mit einem Palast, Kaserne, Bädern u. dgl. m. Warts siehe, d. h.Nosenseftung, nach der Sage der Wohnort der Königin Thamar, St.mit Citadelle, Kirche. Nikolaja, ein Fort am schwarzen Meere.Martivili, ein Kloster in Mingrelien auf einem Berge. Poti, Fe-stung am Ausfluß des Rivns in's schwarze Meer, mit sehr ungesundemKlima. Suchum-kale, Festung in Abchasien, am schwarzen Meere,mit sehr ungesundem Klima, Bazar. Pizunda, am Meere, ebenfallsFestung in Abchasien, in deren Innerem steh Überreste eines alten grie-chischen Tempels mit Inschriften befinden. Vor dem Thore befindet sichein Feigenbaum von ungeheürer Größe. Anapa, St. und Festung inTscherkessien, am schwarzen Meere, Ssud shuk-kale, einer der bestenHäfen Tscherkessiens. Gelindshik, Festung am schwarzen Meere, ineiner fruchtbaren Gegend; Hafen.

2. Die kaspikche Provinz.

Sie gränzt im N. an Kaukasien, im O. an das kaspische Meer, imW. an das grustno-imeretische Gouvernements im S. an Persien, bestehtaus den Provinzen Daghestan, Derbend, Baku, Kuba, Schirwan, Ta-ktisch, Karabagh und Scheki, und zerfällt in 7 Kreise: Derbend, Kuba,Baku, Schemacha, Schuscha, Nucha und Lenkvran.

Derb end, eine mit Gräben umgebene Stadt, bildet ein unregel-mäßiges Viereck, ist gegen N., W. und S. mit einer Mauer umgeben,stößt im O. an das kaspische Meer und zerfällt in 3 Theile. Der westl-und höchste Theil, Narüm-kal«, bildet die Citadelle und wird vom Kom-mandanten und der Localregierung bewohnt; der mittlere bildet tueeigentliche Stadt, der östliche wird von Armeniern luid Juden bewohntund wurde früher von Weingärten eingenommen. Derbend hat ein?griechisch-russische und eine armenische Kirche, 17 Moscheen und eine Sy-nagoge. Die Bevölkerung beträgt gegen 10,000 Seelen. Kuba, vonden Eingeborenen Kudial-Kalö genannt, St. auf dem rechten Ufer derKubinka ober des Kudial-Tschai, stößt im N. an eine tief eingeschnitteueSchlucht, worin die Knbinka fließt, liegt im Übrigen in einer Ebene, diegegen O. und W. von Bergen eingeschlossen wird, hat 8000 I.; e>ugriechisch-russische, eine armenische Kirche, 3 Moscheen, 150 Duden-Baku, St., welche auf dem Südostabhang einer Anhöhe liegt, bestedaus der Festung und der Vorstadt, von denen erstere 600 Klaftern lmUmfang hat und von einer doppelten steinernen Mauer und einem Gra-ben umgeben ist, 8000 I.; steinerne Haüser, unregelmäßige und engStraßen, eine griechisch-russische und eine armenische Kirche, L7 Moschee»,Palast des Schah, Thurm an der Seemaner, von 19 '/- Klafter Hov»und 6 Klafter im Durchmesser; Hafen. Bulschana, 12 W. norpwär.von Baku, ein Dorf, in dessen Nähe das ewige Feüer zu sehen »st. --Stätte selbst, wo das Feüer brennt, heißt Ateschgah, d. h- Feuers ,