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Europäisches Staatensystem.
Landeshauptmanns über Jönköpings Län, liegt auf einer Landzungezwischen den Seen Wettern, Nock und Munk, in einem weiten Halb-kessel; schöne Kirche, Nathhaus, Theater, UnterrichtSanftalken, Hafen,lebhafter Landhandel, Kartenfabrik rc. — Grenna, alte Stadt mit638 I., hat eine schöne Lage am Stäng-Ä, hübsche Kirche, und treibtAckerbau. Etwa I M. von hier liegt die Insel Wisingsö im südl.Theile des Wettern, in der Geschichte merkwürdig, und mit vielen Ueber-resten der Borzeit; Schule und einer Kirche mit mancherlei Seltenheiten.— Eksjö, Stadt mit 1497 I., auf einer Hochebene; Land- und bedeü-tender Viehhandel.
7. Kalmar Län, darin: Kalmar, alte, wohlgebaute Hptstdt.,auf einer Insel der Ostsee, mit 5336 I., ist mit dem festen Lande durcheine Brücke verbunden, Sitz eines Bischofs und Landeshauptmanns;schöne von Nicod. Tesstn erbaute Domkirche, Rathhaus, Gymnasium miteiner Bibliothek, naturhiftor. Cabinet und Münzcabinet; guter Hafen,S Schiffswerfte, treibt bedeütenden Binnen- und auswärtigen Handel,Zucker-, Tabacks- und Schnupftabacksfabriken rc. Bei der Vorstadt liegtdas alte Schloß Kalmar, mit einem Arbeckshause. — Wimmerby,Stadt in einer hübschen Gegend am Stäng-Ä, der hier Stor-Ä (großerFluß) heißt, mit 1343 I., 1 M. N.O. von hier liegt der Gesundbrun-nen Södra Wi-Döderhultsvik, Marktflecken und Lastadie mit etwa450 I., an einem Busen der Ostsee und des Olandshundes; schone Kir-che, und starker Handel. — Westervik, schön gelegene Stapelstadt aneinem Busen der Ostsee, mit 3025 I., hübsch gebaut; schöne Kirche,guter Hafen, Schiffswerft; treibt nicht unbedeütenden Handel. — ZsKalmar Län gehört noch die schmale aber lange Insel Öland, welchedurch einen Sund (Olands- oder Kalmarsund) von dem festen Lande ge-trennt wird und ein Areal von 12 H> M. hat. Die Insel besitzt dasbedeutendste Alaunwerk Scandinaviens. Bvrgholm, im I. 1817 an-gelegte Stadt, aber noch ganz unbedeütend, mit etwa 320 I.; guterHafen. In der Nähe liegen die Ruinen von Borghvlms Schloß. T"Mörbglänga, ein im I. 182« angelegter Marktflecken mit vielen Pri-vilegien.
8. Wisby Län, (Insel Gottland) mit vielen naturhistor. Merk-würdigkeiten und uralten Kirchen, Wisby, Hptstdt. und Stapelplatzauf der westl. Küste der Insel, mit 426« I., war ehemals sehr bedeü-tend und mächtig; unregelmäßig aber trefflich gebaut; Sitz eines Bischo"und Landeshauptmanns, prächtige zuletzt im I. 1817 reparirte Do>n-kirche, Gymnasium, Länöhospckal, Lazarett-, Arbeitshaus, guter Hafen-ziemlich lebhafter Handel, Tabacksfabriken, Gerbereien n. s. w. — Klinke,Ljugarn, Rohne, Kalthammarsvik, Elite, Kapellshamn,Westergarn, Kyllei, Burgsvik u. s. w. Häfen.
9. Li'nköpings Län, darin: Linköping, Hptstdt., in einesfruchtbaren Gegend am Stäng-A, mit etwa 4«üv I., Sitz eines BisclMund des Landeshauptmanns; 3 Kirchen, worunter die gothisch gebauDomkirche die schönste, und die längste nächst der zu Upsala in Sch»'^den, mit vielen prächtigen Denkmälern und schöne Altartafel; Gymn^stum mit einer Bibliothek von etwa 25,vov Bänden, worunter eine grtzNBibelsammlung, Münz- und Naturallencabinet, Sammlung von Alte>>thümern rc.; Schloß, Nathhaus, Freimaurerhaus, Assembleehaus »nschöner Markt. — Norrköping, schön gelegene Stapelstadt am Atz "fluß des Motala-Ströms in den Bräviken, mit iv,i48 I-, und schon