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5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
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Die Königreiche Schweden und Norwegen.

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2868', die der Fichte auf eine Höhe von 3880' und die der Birke aufeine Höhe von 3668 Fuß über dem Meeresspiegel berechnet. Unter dem76° Br. dagegen verschwinde! die Birke schon bei einer Höhe von 756 Fuß.Wo letztere aufhört, findet man nur niedriges Gesträuch, besonders dieZwergbirke und mehrere Weidenarten.

7. Physische Kultur.

Unter den landwirthschaftlichen Gewerben hat der Ackerbau j„Neuerer Zeit bedeutende Fortschritte gemacht, und namentlich wurde demKartoffelbau größere Sorgfalt gewidmet. In mehreren Gegenden machteMan auch Versuche mit dem Anbau der Himalayagerste. Nach officiel-len Berichten (die jedoch der Vollständigkeit ermangeln) betrug die Aus-saat von den verschiedenen Getreidearten in Norwegen i. I. 1834:1322 Tonnen Weizen, 8686 T. Roggen, 82,248 T. Gerste, 53,285 T.Diischkorn (d. h. Gerste und Hafer vermischt), 265,l95 T. Hafer, zusam-men an Getreide 416,656 Tonnen, wozu noch 365,911 T. Kartoffeln und7521 T. Erbsen kommen. Übrigens werden jährlich 26,666,666 Quartachtgradigen Branntweins prvducirt, wozu ein Quantum von etwa866,666 T. Getreide oder ein Aequivalent dafür an Kartoffeln erfordertwird. Schöne Kornfelder findet man in Hedemarken am Mjösen-See,wo das Getreide reichliche Ernten gibt. Weizen und Buchweizen gedei-hen nur an einigen Orten. Hopfen wird in den südlichen Gegenden ge-baut. Kümmel wächst wild in bedeütender Menge, lind an officinellenPflanzen ist das Land ungemein reich: z. B. an Enzian, Löffelkraut,Angelica, Ehrenpreis, Moosen, Färbekräutern, Färbemoosen u. s, w. —Der Wiesenbau ist sehr bedeutend und veredelte Futtergewächse gibtes fast in jedem Amte, nur Nordland und Finnmarken machen hiervoneine Ausnahme.

Thierreich. — Viehzucht. Die Pferde sind klein, aber aus-dauernd und überaus sicher auf den Füßen, doch widmet man ihnenNicht die gehörige Sorgfalt. Schafe gibt es überall, auf den Inseln so-fiar wilde, Ziegen und Schweine weniger, dagegen, besonders in denFinnmarken, viele Nennthiere, welche den Hauptreichthum der LappenAusmachen, und bei ihnen die Stelle der Kühe vertreten. Von andernEdieren findet man Eichhörnchen, Wiesel, Marder, Hermeline, Füchse,Buchse, Polarfuchs, Dachs, Igel, Wölfe, Bären, Lemminge (Mus Dem-Mv8), Erdmaus (fl1u8 t6rr68tri>8), Rehe, Hasen rc. An Geflügel und6'schen ist großer Reichthum. — Die Viehzucht wird mit großer Sorg-falt betrieben. Nach statistischen Angaben zählte man im Jahre 1835:"3.698 Pferde, 646,315 Stück Rindvieh, 1,634,289 Schafe, 185,554 Zie-25», 79,873 Schweine und 93,321 Nennthiere. An Speck, Butter und»wisch betrug die durchschnittliche Einfuhr für jedes der Jahre >836 bis1835 2926 Schiffpfund; in den zunächst drei vorhergehenden Jahren 2847.». Forstwesen. Die Waldungen beschäftigen viele Menschen und""Holzausfuhr (besonders nach Schottland und Frankreich) gibt eine

Nahrungsquelle ab. Der jährliche Durchschnitt der Holzausfuhrvn?^N Jahren 1836 bis 1835 betrug 198,686 Lasten, und in den drei„„.vergehenden Jahren 193,954 Lasten. Dem Hvlzmangel in Nordland^ Finnmark helfen reiche Torflager ab. — Die Jagd ist erMbig

-«'Ner Beschränkung unterworfen. Für die Erlegung von Wölfen" SA"n sind Prämien ausgesetzt. .

Sehr einträglich ist auch der Fischfang, besonders an der Ostkuste

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