Das Königreich Dänemark.
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ist nicht so bedeutend, als sie sein dürfte. Außerdem werden Fische,Austern, Talg und Talglichter ausgeführt.
3) Wolle, Haute, Felle, Kartoffeln, Branntwein, Thierknvchen,Holz, Torf, Schreibfedern, Wachs und Honig wurden im I. 1836 imWerthe von etwa 2 Mill. Nbthlr. ausgeführt. Die Ausfuhr von Wollescheint im Zunehmen zu sein, und die von Fellen und Hauten betrugvor Kurzem gegen 13,880 Schffpfd.
Die Waaren, welche eingeführt werden, sind: chinesische, oft- undwestindische Waaren, Eisen, Holz, Flachs, Hanf, Segeltuch, Wein,Salz, nebst englischen, deutschen und französischen Manufaktur- undFabrikwaaren.
Die Durchfuhr giebt den Fuhrleüten und Schiffern Beschäftigung»und die Trächtigkeit der Schiffe hat von 1814 bis 1828 zu- und daraufbis 1825 abgenommen, aber von dieser Zeit an bis 1829 sich gehoben.Im Jahre 1838 zählte die dänische Handelsflotte I6II Schiffe von28,866//-Comm.Last und Schleswig 1067 Schiffe von 17,385 Comm. Last.Die Schiffe gehen nach Lübeck, Mecklenburg, Preüßen, Rußland, Schwe-den, Norwegen, England, Belgien, Holland, Bremen, Hamburg, Frank-reich, Spanien, Portugal, Italien, Österreich, Smyrna, Madeira,Malta, Cuba, New-Aork, Brasilien u. s. w.
Nächst Kopenhagen sind die wichtigsten Handelsplätze die verschiede-Uen Hafenstädte. Zu den Verkehrs-Erleichterungen des BinnenhandelsUvn Dänemark gehören die Kanäle und Landstraßen, und zu den Ver-kehrs-Erleichterungen, besonders der Sicherheit der Seeschifffahrt, dieLeuchtfeuer, Z-. B. auf Skagen, Anholt, Fornaes, Thunöe, Kronborg,Hemern, Hammershuus und Christiansöe, Gjedserodde rc., so wie einllutes Lotsenwesen. Regelmäßige Packetfahrten, theils mit Segel-, theilsUtit Dampfschiffen finden statt: zwischen Kopenhagen und Christiania»Anlaufend Gothenburg, Kopenhagen und Flensborg, zwischen Havre,Kopenhagen und St. Petersburg, zwischen Kopenhagen, Helsingöer undHelstngborg, Kiel u. s. w.
Eines der wichtigsten Beförderungsmittel des Verkehrs bildet dieRativnalbank zu Kopenhagen, die den 1. August 1818 in Wirksamkeitund alle Aktiva und Passiva der königl. Reichsbank übernahm.Menge des von ihr in Umlauf gesetzten Papiergeldes kann sich auf«^17 Mill. Thaler B. belaufen. Zu Ende des Jahres 1833 belief> ch die Summe der in Circulation befindlichen Bankzettel und der Zinsena>,s 17-211,918 Thlr. B. 89 Schilling; das Kapital der Bank bestandSkc, 4-429,519 Thlr. B. 46 Schilling; die sichernde Bankhaft betrug^89.881 Thlr. B. 14 Schilt. Eine Filialbank ist zu Aarhuus. Außer-giebt es Brandversicherungs-Anstalten, eine See-Assekuranz zudea a^Wen u. dergl. m. — Gesellschaften und Vereine zur Beförderungha Ackerbaues, der Industrie und des Handels sind: die königl. Land-/Urgesellschaft zu und der im 1.1839 gestiftete
ercantillsche Industrie-Verein.
6. Münzen, Maaße und Gewichte-Die im ganzen'dänischen Staat g-bmüchl^wsthaler --- 2 Neichsbaukthaler, ein Neich ) Wirklich geprägteWeilt, jede zu 16 Schilling --32 halbe Schill W.^^»n Courant-
Aunzen: in Golde: Species-Dukaten zu 4 Reich n y ^gher Chrl-
Dukaten zu L'/« Reichöbankthaler. Pistolen, und zwar ,