Das Königreich Dänemark.
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etwa 3000, Caltuchery mit etwa 20ao, Jtzengadu-Ohrugaman-galam mit etwa 1500, und Eru chitancheri mit etwa 1000 I.
2. Serampore oder Fredcriksnagor in Bengalen.
Dieses Etablissement liegt zur Linken des Flusses Hoogly, der einArm des großen Ganges ist, unter 22° 24' Lat. und 75° 54' Long., et-wa 4 dänische Meilen von der Stadt Calcutta. Der Rath in Seram-pvre besteht aus dem Etablissements-Direktor und Chef, dem Buchhalterund Byvoigt. Das Etablissement, dessen Areal gegen 1080 TonnenLandes ausmacht, zählt-im I. 1836 12,5VV I., und besteht aus fol-genden 4 Distrikten: Frederiksnagvre, 73 Biggah, Serampore,46z Biggah, und Ackua, 1144 Biggah. Von diesen 1680 Biggahs sindnnd 380 Gartenland oder Reisfelder, und der übrige Theil bewohntesLand. Der vierte Distrikt ist Pearapvre, der M. von Seramporeliegt und 2613 Biggahs ausmacht, von denen 210 bewohntes Land undder übrige Theil Reisfelder sind.
Serampore, St. mit 11,206 I., Cbefshaus, Bazar, 1 lutherischeund i katholische Kirche, 16 kleine Pagoden und 13 muhammedanischeGvtteshaüser, berühmte Misstonsanstalt, deren Wirksamkeit sehr ausge-dehnt ist und die 17 Stationen unter sich hat, mit 30 Knaben- und^ Mädchenschulen, worin über 2000 Kinder erzogen werden. AußerdemUnd in derselben Kolonie ein Kollegium für wertende Missionärs, 13Knaben- und 3 Mädchenschulen. Die Anstalt hat eine Buchdruckereiund Papiermühle angelegt. Botanischer Garten, 360 Weber, die 186Weberstühle im Gang haben. Pearapvre, Landstädtchen, 1300 I.,worunter 470 Fischer.
3. Die nikobarschen oder Friedrichs-Insel».
. Sie liegen im bengalischen Meerbusen, nahe bei der Malakkaftraße,Zwischen 9° 15' und 6° 30' Lat., und 81° 30' und 80° Long., und beste-deu aus s größeren und 9 kleineren Inseln, die in einer Ausdehnungetwa 40 M. ein Areal von circa 12 QM. haben. Die Inseln sind."g'g, haben viele Palmen- und Kokusbaüme, sind sehr fruchtbar, aberUlusichtlich des Klima's aüßerst ungesund, da sie von bösartigen Fiebern>e>mgesucht werden. Die Bewohner sind ein starker und größer Volks-! und leben in rohem Zustande. Ihre braune Farbe fällt etwasd'das Kupferrothe. Sie sollen zum Stamme der Malaien gehören,wi^ -weichen sie in Sprache und Sitte von den Malaien ab. Zu den.'wtlgfte,, Produkten gehören die verschiedenen Arten von Bäumen, die^ "»Holz zum Schiffbau liefern.
Kar-Nikobar (Pü) ist die nördlichste, und Stor-NikobarcgOang) die größte und südlichste der Inseln. Kamorta (Nang-beo/s? ^ wichtigste. Auf dieser Insel ist nämlich der größte und..Hafen dieser Inseln, und auf ihr machte der Gouverneur zu Tranke-tivns August 1831 unter dem Missionär Rosen einen neuen Kolvnisa-^ersuch, doch ist selbiger wieder aufgegeben worden.
Derghaus, Bd. V.
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