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Eürvpäisches Staatensystem.
Sassari, St. im N.W. der Insel, auf einem Hügel. Kastell, vieleKirchen, Universität; IS.VVO I. Oriftanv, St. am Flüßchen gl. Na-mens, das hier in das Meer fließt. Hafen, bebaute Umgegend; 6909 I.Algheri, St. am Busen gl. Namens; 5999 I. Kleiner Hafen, 4Kir-chen und Klöster, Korallenfischerei. Bvsa, St. am Bache gl. Namens.Kleiner Hafen; 5990 I. Jglesias, St. an der Westküste; 8VV0 I.Caftel Sardo, fester Platz auf hohem Felsen. An der Küste liegennoch: die Insel Antivco mit etwa 1999 I.; Insel Asinara, mir gutenViehweiden und Wild. Die Bewohner treiben Fischfang. Insel S. Pie-tro, an der südwestk. Küste Sardiniens, ist bewohnt. Insel Tavola-ra, an der nordöstl. Küste, von Fischern bewohnt. Wilde Ziegen.
Der Kirchenstaat.
Lage, «Kränzen und Größe.
Der Kirchenstaat, als der Aanptbestandtheil Mittel-Italiens, gränztim N. an die Lombardei, im N.O. an das adriatische Meer, im O. anNeapel, im W. an Modena und Toscana u«d im S.W. und S. andas tyrrhenische Meer. Der gesammce Flächeninhalt beträgt 811*/; Q.M.oder 12,989 italienische Q.M.
Politische Eintheilung.
Der Kirchenstaat zerfällt in 18 Provinzen, von denen die 4 größerenLegationen, die 14 kleineren Delegationen genannt werden; beide zer-fallen wieder zusammen in 37 Distrikte. Zu den Legationen und Dele-gationen kommt noch das unmittelbare Gebiet von Nom, in der Ver-waltung Comarca genannt, im bürgerlichen Verkehr unter der altenBenennung Campagna di Noma genannt. In folgender Tabelle gebenwir eine Übersicht der verschiedenen Provinzen und führen zugleich dieGröße ihres Flächeninhalts, so wie die Zahl der Städte, Flecken undDörfer in denselben an.
Provinzen.
Flächen-inhaltin Q.M.
Städte-
Flecken.
Dörfer-
30,5g
6
roo
L. Die Legationi.
I.
L7,g5
2
2. Ferrara
6
3. Fvrli
4
o. Die Delegation!.
l40
39
I. Anevn»
2
*7
2. Avevl,
i
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8
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2
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