Buch 
5 (1843) Zweiter Theil, enthaltend Frankreich, das britische Reich und das Russische Reich. Schweden und Norwegen, Dänemark, Belgien, die Niederlande, Portugal, Spanien, die Schweiz, Italien, Neapel und Sicilien, Sardinien, Kirchenstaat, Toscana, Parma, Modena, Lucca, San Marino und Griechenland / von Dr. Heinrich Berghaus
Entstehung
Seite
1025
JPEG-Download
 

Das Königreich Griechenland.

1025

Gouvernement und Unter-Gouvernement*).

Zahl

der

Gemeinden

1. Achaja (und Aegion).

2. Aervtien cund Nawpaktos).

»> Trichvnia.

3. Akarnanien (und WaltoS und XervmeroS).

4. Argolis .

b> Hermioni sonst Troisene (und Spezzia) .

L. Attikn ...

°> Acgina (und Megara:.

5. Boeotien (mit Theben) .-.-.

7. Eli«.

8. Ewboea .

3) Nachbarinseln .-.

9. Ewrytnnin-----.

I». Gortynia (und Megalopvlis).

11. Hydra..

12. Korinth.-.

13. Kynäthe (oder Kylleni).

14. Lakcdämon (und Epidaivros).

Ib. Lakvnlen oder die Main» (und Gythion. Marathonist)

15. Manrinea (und Kynuriw).

17. Messenien.

e) PyloS .

18 . Naxos .

19. Phvkis (und Doris) .

2». PhlhiosiS .

k) LokriS.,.

21. SyroS mit den übrigen Kykladen.

22. Tinvs (und Andres)..

23. Thera .

24. Triphylia (und Olympia) .-.

11

9

6

>3

23

6

9

5

1721>8

3

427

I

32

183027291811

91114

5

687

21

Physische Beschaffenheit.

Griechenland wird von steilen oft alpenhvhen Gebirgen durchzogenund der Hauptgebirgsstock, der mit den Alpen durch Jllyrien und Kärn-then zusammenhängt, der südliche Theil des Pindvs, betritt bei Agrafadie Gränze des Landes, entsendet die lange Kette des Othrys, bildet mitdiesem vereinigt die Gränze gegen Thessalien, erhebt sich dann bei denQuellen des Sperchios zu dem hohen Weluchi und entsendet bei demGebirgsknoten Oxias seine Zweige nach Osten, Westen und Süden. ImOsten finden wir die Kette des Oeta, die mit ihren Verzweigungen bisNegroponti reicht, im Suden das wandussische und Guionasgebirge, zwi-schen Aetolieu, Lokris, Phokis und Doris, das höchste Gebirge im Lande.An diese reihen sich der Parnaß, Helikon, Kithärvn, und östlich vonletzterem der Nosta, in Attika; südwestlich von Kithäron erblickt manden sich bis zur Landenge von Korinth hinziehenden Makriplagi (ehe-mals Gerania). Jenseits desselben erhebt sich dieser Gebirgszug zur ho-ben Siria oder Kylleni, der als Hauptgebirgsstock mit seinen Zweigen,unter denen der Taygetos der bedeutendste ist, dem Peloponnis seine

*1 Die eingezogenen Gouvernements sind denen, mi! welchen sie vereinigt sind, beigesetzt.Berghau«, Bd. V. 65