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Ll1pi'68«n8 — nec^unns.
»dpressn«, angedrückt, mit einer Flache einem benachbarten Tbeileoder dem Boden fest aufliegend, z. B. die Blätter den Aestcben beilch»ss, oder der Erde bei kiu^uicui», die Antheren dem Eierstvckebei Viola.
»üsoenclen«, aufsteigend, ein Theil, der von seinem Grunde an in ei-nem stärker» oder schwächer» Bogen sich erhebt und dann aufwärtsstrebt, wie der Stengel bei Oomanim psiuütte. Sonst wird auchüberhanrt ein aufwärts wachsender Theil so genannt, z. B. eandexndüconclon«, der aufsteigende Stock, d. i. der nach oben wachsendeTheil einer Pflanze (der Stamm im weit. Sinne).nd-Mi-i'.-ms, i> besprengt/bespritzt, gesprenkelt, mit unregelmäßi-gen, größeren und kleineren Punkten und Flecken von andererFarbe als die Hauptfläche gezeichnet, z. B. mit pnrpurrothen Punk-ten und Flecken: bei Knenutt» punetata; 2 ) überstreut, mit klei-nen, nicht sehr gedrängt stehenden Theilen besezt, z. B. mit Drüsen:die Staubfäden bei victanmu«; 3) angestrent oder aufgestreut,einem andern Theile lose anhängend, wie die Sporen den Flockenbei manchen Fadenpilzen, z. B. bei kenieilliuiu.nduiio««, hakig-gekrümmt oder hakenförmig-gebogen, wenn einTheil ganz in Gestalt eines Hakens gekrümmt ist, wie der Spornan den kappenförmigcn Blumenblättern bei ^coitttum vattexm»»,.Wird auch gleichbedeutend mit Iwmstu« und uncinstt,« genommen,ndventtttus, hinzukommend, beiläufig, adventiv, wenn ein Or-gan aus einer gewöhnlich nicht dafür bestimmten Stelle (oft aucherst nach einer ungewöhnlich langen Zeit) aus der Pflanzenachse sichentwickelt; K-e»imao »dventtttae, A d v en t! v kn o spe n, die an derBasis oder auch an andern Stellen des Stammes, ohne stützendeBlätter und manchmal noch im hohen Alter der Pflanze hervorkom-men; 0,1-11008 sdrenttttso, Adventivwurzeln, die aus demStamme über seiner Bans und oft in seiner ganzen Länge, so wieaus den Aesten, über und unter der Erde entspringen, wie bei allenwurzelnden und kriechenden Pflanzen; s. auch sneeessivus.säver.--,!«, zugekehrt, zugewandt, wenn ein Theil einem andern mitseiner Fläche zugewendet ist.
ähnelnd, nachahmend: krön.-! kolium semulsn.-i, das Laubeinem Blatte ähnelnd z. B. bei I-smns.aeinuluü, ähnlich, gleichbedeutend mit «imilis.negnalülis, gleichflächig, mit gleichmäßig gebildeter Oberfläche.
segualis, gleich; I) gleichgroß, gleichlang, z. B. die Staubgefäßeeiner Blüthe (gleichbedeutend mit a»-g„>lon^»8); 2 ) gleichdick, alsGegensatz von keulig, knotig, eingeschnürt, gegliedert u. s. w.: c»u-li.-i ein gleichdicker Stengels 3) mit gleichgroßen undgleichgestalteteu Theilen, z. B. cal;-x sog., ein gleicher Kelch,oarciüs sog-, eine gleiche Blume, involsci-nm sog., eine gleicheHülle; 4) als Gegensatz mancher Fortsätze und Anhängsel, z. B.foliun, I'SSI seqn-'lö, ein Blatt mit gleicher Basis, welches amGrunde keine vorgezogene Spitze hat, z. B. bei Sedum all»,,», ver-glichen mit 8ed. reüexsm, 8ed. nexsnxulave und andern; auch einBlatt, dessen Hälften zu beiden Seiten des Mittelnerven in gleicherHöhe am Blattstiel endigen, z. B. lVIonsrda mollis verglichen mitNon. clinopodis; L) gleichzahlig (numero -x-guslis), z. B. dieGriffel, Staubgefäße und Blumenblätter bei Statte«.
nequan.-i, gleichkommend, so lang als — z. B. stsmina stzdumuogusntts, die Staubgefäße so lang als der Griffel.