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bulbiter — b^soi'äeu».
dulbiler und bullliKer, zwiebeltragend, wenn zwiebelartige, abfal-lende Knospen an dem Stengel über der Erde vorkommen; so sindB. bei t-iiiuiu buldisoium, I/. ti»i-inum und 8»xitiÄKS bllldike^itdie Blattwinkel, bei kolz'^onuiu viviparuiu die Achseln der unternDeckblätter zwiebeltragend.
dulbitoriniki, zw iebelförmig, einer Zwiebel ähnlich, z. B. der Stengelvon K»nur>c»lu 8 duii>08U8 an seinem Grunde.
Lnlbiliu», die Knofpenzwiebel, das Bulbill, eine Knospe mitmeist dicken und fleischigen Blattanfängen, welche sich nicht auf ih-rer Mutterpflanze zu Besten entfaltet, sondern abfällt und zu neuenPflanzen auswächst, wie bei den kurz vorher genannten Pflanzen.
Lnlboxemm», die Zwiebelknospe, — Luibillus. Nicht zu verwech-seln mit der eigentlichen Zwiebelknospe (6enn»-> buldii oderder von dem Zwiebelstock (l-ecus) getragenen Knospe. — Bergl. auch
Dulbulus.
Kuldosns, zwiebelig, D mit einer wirklichen Zwiebel (s. LullluH ver-sehen: plsiits dulbos», ein Zwiebelgewächs; rsilix bulboss, einezwiebelige oder Zwiebelwurzel (gleichbedeutend mit Lulbu«selbst); 2) mit einer zwiebel- (oder vielmehr knollen-) ähnlichen -Berdickung am Grunde: «tipe 8 bulbosu«, zwiebeligerStrunk,bei ^guricus inuscariu8 und L. buIdv8U8; pili bulbosi, zwiebe-lige oder Zwiebelhaare, z. B. bei Ouoüws, beim Kür-
bis und Hopfen.
Luli-otukei-, der Zwiebelknollen oder die Knollenzwiebel, einedichte oder feste Zwiebel, d. h. eine Zwiebel, deren innere Schalenzu einer gleichförmigen, festen Masse, von vertrockneten, derbenHäuten umgeben, verschmolzen sind, wie bei Ovickicuw, ki-Molusund O00118.
Lulbulu«, die Brutzwl'ebel, eine junge, innerhalb einer ächten Zwiebelnn den Achseln der Zwiebelschalen) erzeugte Zwiebel. Diese jungeZwiebeln bilden zusammen die Zwiebel brüt (kroios buibi).
Luldus, die Zwiebel, eine von einem bleibenden, (meist verkürzten) un-terirdischen Stamme oder Rhizom — hier Zwiebelstock (LeeuHgenannt — getragene gipfelständige Knospe, welche die Anlage zuallen über die Erde hervortretenden Theilen der Pflanze enthält, z. B.
bei Lllium, läliuM, Oroeus.
Lulls, der Bausch, eine blasenförmig aufgetriebene Stelle an Blätternoder blattartigen Organen, z. B. an den Flügeln der Schmetterlings-blume bei Oorxcnium.
bullstus und bullosus, bauschig, 1) mit einer oder mehreren blasig auf-getriebenen Stellen versehen, z. B. die Blätter des Wirsingkohls;
2) wenn ein Organ ganz in eine große Blase aufgetrieben ist, wiedas Lager von Liieoelium bullosuill, wo es gewöhnlich mit blasigoder blasenförmig übersezt wird.
Lursionia, das Beutelchen, eine kleine sackförmige Höhle, welche beimanchen Orchideen die Drüsen (Halter) für die Anheftung der Pol-lenmassen einschließt, daher immer außen am Grunde der Antherebefindlich ist, z. B. bei Orolli«, Opllr^s.
dursicuiatus , bedeutest, 1) von der Anthere: mit einem Beutelchenversehen; 2) von dem Halter: in ein Beutelchen eingeschlossen; siehe
Lursieula.
dxsssokus, und byssusartrg, flaumfederrg,
aus zarten, einem Schimmel ähnlichen Fäden bestehend, die gewöhnlich