(Ärcei'ulus — ckrrpieus. 31
bei I-eeiäea, das Fruchtgehäuse (s. karitbeclum) von Verrück»,'» und
vsreeruius, die Schließkapsel oder Samenzelle, eine nicht aufsprin;gende oder geschloffen bleibende Kapsel (6»p8ula cla»8»), z. B. beiVilla und Vernströmia. (Wenig gebräuchlich und überflüssig.)
carens, fehlend; stsmina du» 8terilia carentia, die beiden unfrucbtba-ren Staubgefäße fehlend, bei l,)-copii8 europaev8. Wird seltengebraucht und meist durch i,uliu8 ausgedrückt; siehe dieses Wort.
6sri>i», i) der Kiel, die Rücken schärfe, eine scharfkantige, auf demRücken eines meist rinnigen oder mit seinen Hälften zusammenge-falteten Theils hinziehende Erhabenheit; 2 ) das Schiffchen, das nachunten gekehrte, der Fahne <s. Vexilium) einer Schmetterlingsblumegegenüber stehende, die Befrnchtungsorgane einschließende Blumen-blatt, welches mit seinen beiden Hälften zusammengefaltet scheint, ei-gentlich aber aus zwei mit dem Hintern Rande ihrer Platten zu-sammengewachsenen Blumenblättern besteht — einblättrigesSchiffchen (Earina mvnopetala) — die an ihren Nageln immerfrei sind, und oft sogar in ihrer ganzen Länge getrennt bleiben —zweiblättriges Schiffchen ( 6 »ri„» üipetals) — wie bei 80 -I>I,vra, Laptiüia und
tzLi-inali^ zum Kiele gehörig: nerv»8 ck>rii>kili8, der Kieluerv, einNerv, der auf dem Kiele (s. 6ari»a) hinzieht oder den Kiel selbstbildet; sublim carinale, die Kiclriefe einer Halbfrucht (bei Dolden-pflanzen), si ckug»»,.
e»rivatu8, gekielt, kielig, gefalzt, mit einem Kiele oder einerRückenschärfe (s. Es-in«, 1 ) versehen, z. B. die Klappen des Schöt-chens bei l.epiliiun,, die Blätter von 8p»cßk>ni«m rsiuo8uw, dieSpelze bei k?l,»l»ri8.
e»rio8,i8, beinfräßig, knochenfräßig, mit unregelmäßigen Grubenund Löchern versehen, wie von Wurm- oder Bcinfraß angegriffen,z. B. die sehr alten Fruchtgestelle von tüscivni» ckcg:e»eiLN8. Ziem-lich einerlei mit exe8U8.
r»rneu8, fleischfarbig, röthlich-weiß; vergl. incsrvatus.
earno8»ll,8 , fleischig, von kleinen Theilen gebräuchlich, z. B. die Ho-nigfchuppcn der Blumenblätter bei Iik»i>in«ulu8 Via»,n,uls.
c»rno8U8, fleischig, von fester, aber dabei doch weicher, mehr oder min-der saftiger Konsistenz, so daß es sich leicht mit dem Messer schnei-den läßt, z. B. die dicke mittlere Schichte der Fruchthülle desApfels, die Blätter bei 8ecluni und Zewpervivu»,, die Wurzel derRunkelrübe.
e»ro, das Fleisch, die fleischige Mittelschichte der Fruchthülle bei Kern-und Steinobst.
Larpellnm, das Karpcll oder Früchtchen, jedes geschlossene, die Ei-chen oder Samen in seiner Höhlung bergende Fruchtblatt (s. ea>,>i-<-.„8), mag es nun getrennt, als einfaches Pistill, wie bei Ranun-culaceen, kvtenlilla, 6eu>a, Vrsgkuia, oder zu mehreren verbun-den, und nur ein Fach eines zusammengesezten Pistills, oder einerfächerigen Frucht darstellend vorkommen, wie bei 6vl, Ickeum, Vic-t»mnu8 und in andern mehrfächerigen Früchten.
earpiouü, zur Frucht gehörig: tolium cai-picum, das Fruchtblatt,jeder als ein umgewandeltes Blatt sich darstellende Theil eines Pi-stills oder einer Frucht, gleichviel, ob derselbe mit seinen Rändernzum Karpell geschlossen oder nur mit den benachbarten Fruchtblät-tern zu einem fäckerlosen Behälter der Eichen und Samen verbunden